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	<title>Spreeblick</title>
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	<description>I live by the river!</description>
	<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 13:37:52 +0000</pubDate>
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		<title>Fünf Experimente, die das Universum zerstören könnten</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 13:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Welding</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Netz]]></category>

		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.cracked.com/article_16583_5-scientific-experiments-most-likely-end-world.html">Das grandiose Cracked-Magazin hat eine Liste der fünf Experimente, die am ehesten geeignet sind, das Universum zu zerstören, erstellt.</a></p>
<blockquote><p>Imagine you have a huge tanker truck parked outside a children&#8217;s hospital. You don&#8217;t know what&#8217;s inside it, but you&#8217;re fairly confident that it&#8217;s either a cure for cancer, or 20,000 gallons of explosive nitroglycerin. To find out which, you have to shoot at it with an AK-47.</p></blockquote>
<p>Tausche Wohnung in Kreuzberg gegen Zweibett-Wurmloch am Rand der Milchstraße.</p>

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		<title>Rettung für Holtzbrincks Online-Aktivitäten in Sicht</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 11:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Welding</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F27%2Frettung-fur-holtzbrincks-online-aktivitaten-in-sicht%2F&amp;seed_title=Rettung+f%C3%BCr+Holtzbrincks+Online-Aktivit%C3%A4ten+in+Sicht"><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F27%2Frettung-fur-holtzbrincks-online-aktivitaten-in-sicht%2F&amp;seed_title=Rettung+f%C3%BCr+Holtzbrincks+Online-Aktivit%C3%A4ten+in+Sicht"><img width="265" height="211" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/imagemagic/99d534f61b6ced46a29a94b459fa14db.jpg" class="imgfloater" /></a></a></p>
<p>Ich weiß nicht, ob die hauseigenen Produkte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verlagsgruppe_Holtzbrinck#Unternehmensbereiche">im Hause Holtzbrinck</a> zur Pflichtlektüre gehören. Aber es könnte nicht schaden, wenn man bei Zoomer (<a href="http://www.zoomer.de/news/gegensprechanlage/schoenheitswettbewerb-fuer-nonnen-ist-laecherlich/schoenheitswettbewerbe-fuer-nonnen-sind-laecherlich">aktuelles Meinungsfeature</a>: Schönheitswettbewerb für Nonnen ist lächerlich) einmal einen Blick in die ZEIT werfen würde.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2008/35/A-BuntePresse?page=all">Dort hat Stephan Lebert</a> über das Ende der Illustrierten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Revue_(Illustrierte)">Revue</a> geschrieben:</p>
<blockquote><p>Dieses Blatt taugt durchaus als Lehrstück: wie das journalistische Ansehen vernichtet wird mit dem ewigen Hinweis, man müsse sich eben an die Lesebedürfnisse anpassen und noch mehr an die Gesetze des Zeitgeistes und der Ökonomie. Immer und immer wieder hat man das getan, am Ende wurde das Magazin, das außer einem Gähnen nichts mehr erregte, selbst eingeschläfert. Fast unbemerkt übrigens, denn Leser gab es kaum noch, Anzeigen auch nicht.</p></blockquote>

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		<title>Magersucht. Ein öffentliches Auskotzen.</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 14:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Welding</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Feature]]></category>

		<category><![CDATA[Positionen]]></category>

		<category><![CDATA[Reflektionen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/146/307101/bilder/?img=5.0">Die SZ hat mal wieder eine ausführliche Klickstrecke gemacht</a>. Magersucht ist das Thema. Eine Fotografin hat Bilder so retuschiert, dass die Abgebildeten wie Magersüchtige aussehen. Zur Begründung ihrer Aktion wird sie zitiert:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich weiß, wie schnell man sich von einer hübschen Oberfläche beeinflussen lässt. Man denkt, das ist schön, weil das Drumherum stimmt - obwohl der Körper dahinter längst nicht mehr attraktiv ist&#8220; (&#8230;) Deshalb weiß sie um die Macht der Bilder - und wie schnell sich gerade junge Menschen von den retouschierten Bildern aus der Werbung anstecken lassen.</p></blockquote>
<p>Es gibt wohl keine andere Erkrankung, die man in einem solchen Maß zum Anlass nimmt, die Patienten der Lächerlichkeit preiszugeben, wie die Magersucht. </p>
<p>Der mediale Tenor zu dieser Krankheit ist: Mädchen sehen in Zeitschriften dünne Models und hören daraufhin auf zu essen. So werden schließlich auch Amokläufe erklärt: Jemand spielt Counterstrike und richtet im Anschluss ein Massaker an. Während im letzteren Fall jedoch eine Heerschar von Bloggern dieses Argumentationsmuster zerlegt, wird dieselbe Albernheit bei der Magersucht nicht hinterfragt. Selbst mein Spreeblick-Kumpan René <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2007/03/01/madels-esst/">hat vor einiger Zeit unter der Überschrift <strong>Mädels. Esst!</strong> ein Video gepostet, in dem ein magersüchtiges Mädchen sich im Spiegel als zu dick erlebt.</a> Ergänzt durch den ermutigenden Hinweis, den besten Sex seines Lebens habe er mit einem dicken Mädchen gehabt.</p>
<p>WTF frage ich mich da - und ja: ich rede manchmal in Internetkürzeln mit mir.<br />
Würde man einem Depressiven sagen: Lach doch mal! Und erzählen, dass Ulknudeln besser blasen?<br />
Ich picke mir René nur raus, weil ich mich an seinen Artikel noch erinnert habe, ich habe das so oder so ähnlich einfach zu oft gehört, als dass ich nicht langsam die Magensäure am Gaumen hätte.</p>
<p>Zur Verdeutlichung: Magersucht ist eine der denkbar tiefstgehenden Verhaltensstörungen - die soll durch Blättern in der Vogue ausgelöst werden? Die wird durch ein aufmunterndes Wurstbrot-Hinschieben geheilt?</p>
<p>Tatsächlich ist natürlich jede Patientengeschichte individuell und es <em>gibt</em> den Aspekt, dass Magersüchtige im Frühstadium ihrer Erkrankung durch das positive Feedback, das sie erhalten, in ihrer Sucht bestärkt werden. Und ich kenne genügend junge Frauen, die nicht magersüchtig sind, denen man aber kein größereres Kompliment machen kann als: &#8222;Du siehst ja halb verhungert aus.&#8220;<br />
Es <em>gibt</em> den Diätwahn, Dutzende von Frauenzeitschriften nähren sich schließlich am Hüftspeck unglücklicher Moppelchen (wobei selbstredend immerzu betont wird, dass im Grunde und in Wahrheit jetzt mal aber echt nur die inneren Werte entscheidend sind). Aber der Diätwahn verhält sich eben zur Magersucht wie ein Mensch, der seine Wohnungstür abschließt, zu einem Paranoiker.</p>
<p>Die Magersucht ist eine komplexe, nur mit größter Anstrengung zu überwindende psychische Erkrankung.<br />
Depression, Zwangs- und Angststörung spielen eine Rolle, das Gefühl, nicht beachtet zu werden, eine Ich-Schwäche und alle möglichen individuellen Faktoren. Eine körperliche Fehlwahrnehmung kann dazu kommen, insofern ist auch das von René verlinkte Video nicht sachlich falsch, wohl aber in der Fokussetzung.<br />
Den Zusammenhang zwischen Verstimmtheit, Angst und Appetitlosigkeit hat vermutlich jeder schon einmal erlebt. So funktioniert Magersucht zwar nicht, vielleicht eröffnet diese Betrachtung aber die Möglichkeit für Gesunde, nachvollziehen zu können, wie Psyche und Essverhalten einander beeinflussen. Magersüchtige schaffen sich über eine Kontrollstruktur ein Gefühl von Sicherheit.<br />
Die Besessenheit vom Kalorienzählen (ich kenne eine junge Frau, die sich Gedanken darüber gemacht hat, mit wievielen Kalorien das Kauen eines zuckerfreien Kaugummis zu Buche schlägt), das ritualisierte Wiegen, das Verbergen der Symptome, das Frieren, die Antriebslosigkeit - Magersucht ist kein Nebenjob für junge Mädchen, die aussehen wollen wie Paris Hilton. Wie ein Opiumsüchtiger nicht die Pfeife raucht, sondern von der Pfeife geraucht wird, konsumiert die Krankheit das Leben der Opfer vollständig.</p>
<p>Die Kranken, die oft aus schwierigen bis desaströsen Familienverhältnissen stammen, sind die Letzten, die sich gegen die mediale Fehldarstellung wehren können. Sie brauchen alles Mögliche, aber nicht Birgit Schrowange, die mit Betroffenheitsmaske vom Schlankheitswahn faselt, damit RTL mal wieder einen Vorwand hat (warum brauchen die eigentlich immer einen Vorwand? Warum sagen die nicht: Schwänze raus, jetzt gibt es Titten?), um nackte Models zu zeigen.</p>
<p>Dass es Pro-Ana-Seiten im Netz gibt, die genau diese Fehlwahrnehmung zu bestätigen scheinen, indem sie Magersucht als ästhetisches Phänomen stilisieren, ist natürlich eine unglückliche Entwicklung. Ob sie überhaupt von Betroffenen betrieben werden oder nicht doch eher von Fetischisten, die es natürlich auch gibt, weiß ich nicht. Aber sowenig Cypress Hill die Deutungshoheit über THC-Gebrauch haben sollten oder Kurt Cobain Drogenbeauftragter der Bundesregierung war, sagt die Pro-Ana-Bewegung etwas aus über die Ursachen dieser Krankheit.</p>
<p>Einen Mindest-BMI für Modenschauen, gesetzlich verordnetes Wiegen bei Germany´s Next Top Model und immer wieder aufbereiteter Bullshit - das braucht kein Mensch. Benötigt werden Therapieplätze und fast hätte ich gesagt: Liebe. Und wenn man gerade keine Liebe übrig hat, dann sollte man die Kranken wenigstens ernst nehmen.</p>
<p><small>Anmerkung: Ich kenne Essgestörte und ich kenne Frauen, die sich selbst verletzen. Ich habe schon häufig über das Ritzen als subkulturelles Phänomen gespöttelt und habe damit auch nicht besser, klüger oder menschenfreundlicher gehandelt als die Angesprochenen. Ich bin eben auch scheiße und habe schon mehrere Verwandte für Witze getötet.</small></p>
<p>Update: Bin gerade <a href="http://www.spreeblick.com/2008/08/26/magersucht-ein-offentliches-auskotzen/#comment-687257">in den Kommentaren</a> auf die Google-Ads unter dem SZ-Artikel aufmerksam gemacht worden: <a href="http://twitpic.com/96yp">hier ein Screenshot</a>.</p>

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		<title>Forestle: Grüner googlen</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 00:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Welding</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>

		<category><![CDATA[Services]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F26%2Fforestle-gruner-googlen%2F&amp;seed_title=Forestle%3A+Gr%C3%BCner+googlen"><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F26%2Fforestle-gruner-googlen%2F&amp;seed_title=Forestle%3A+Gr%C3%BCner+googlen"><img width="500" height="77" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/imagemagic/32095a9f2301a5912890cbbb5c39bddd.jpg" class="imgfloater" /></a></a></p>
<p><a href="http://de.forestle.org/">Forestle</a> ist eine nicht-profitorientierte Suchmaschine (basierend auf den Motoren ihres Kooperations-Partners Google), die sich der Rettung des Regenwaldes <a href="http://forestle.org/_lang/de/how_it_works.php">verschrieben hat</a>.</p>
<blockquote><p>Alle Einnahmen (abzüglich geringer Verwaltungskosten), die wir über Forestle generieren gehen an das &#8222;Adopt an Acre&#8220; Programm unserer Partnerorganisation The Nature Conservancy, welche diese Einnahmen verwendet um bedrohte Regenwaldgebiete nachhaltig zu bewahren.<br />
(&#8230;)<br />
Wenn Sie Forestle als Suchmaschine verwenden, dann können Sie also mit jeder Suche eine Regenwaldfläche von 0,1 m² für die Ewigkeit erhalten. Das entspricht ungefähr der Fläche Ihres Bildschirms!<br />
Ein durchschnittlicher Internetnutzer führt circa 1.000 Suchen pro Jahr durch. Forestle-User, können somit jährlich ungefähr 100m² Regenwald retten. Das ist etwas mehr als die Fläche eines großen Klassenzimmers. </p></blockquote>
<p>Klingt gut. <a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20080816131631">Michael Brake von der Riesenmaschine hat mit riesenmaschinentypischem Gespür erkannt</a>, wo die einzige Schwachstelle liegt: &#8222;Wer will schon forestlen? Da hätte man die Seite auch Forgoog nennen können. Oder Googest, Forrel, Restle, Woodle oder Gumple.&#8220;</p>
<p>Aber gibt es da nicht noch ein Problem? Wenn das jetzt alle machen - wer rettet dann Google?</p>
<p><a href="http://arstechnica.com/news.ars/post/20080825-forestle-turns-google-searches-green.html">gefunden bei ars technica</a></p>

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		<title>Verfall von seiner besten Seite</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 19:36:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Welding</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F25%2Fverfall-von-seiner-besten-seite%2F&amp;seed_title=Verfall+von+seiner+besten+Seite"><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F25%2Fverfall-von-seiner-besten-seite%2F&amp;seed_title=Verfall+von+seiner+besten+Seite"><img width="500" height="217" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/imagemagic/9f479131e66ac872ee5285104495341b.jpg" class="imgfloater" /></a></a></p>
<p><a href="http://www.spreeblick.com/2008/06/10/verrottender-jurassic-park/">Hier habe ich bereits darauf hingewiesen</a>, dass ich ein leidenschaftlicher Bestauner des Verfalls bin. <a href="http://weburbanist.com/2008/08/24/abandoned-buildings-places-property-links/">Auf Web Urbanist sind 42 Flickr-Pools zusammengestellt worden, die sich verlassenen Gebäuden, <a href="http://www.flickr.com/photos/23475878@N07/2733977820/in/pool-13143666@N00">überwucherten Autos</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/clivestanley/2793074028/in/pool-ruraldecay">vergessenen Militärfahrzeugen</a> und allgemeiner Rostigkeit widmen. Wunderbar.</p>
<p><strong>Update:</strong> Und <a href="http://flickr.com/photos/perldude/sets/72157594244354333/">hier noch eine verlassene Welt von Jens</a>.</p>

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		<title>Richard Dawkins liest aus E-Mails vor</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 15:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Welding</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich frage mich das auch <a href="http://www.spreeblick.com/2008/08/06/eine-antwort/">immer wieder</a>, wenn ich Reaktionen auf meine <a href="http://www.spreeblick.com/2007/03/02/religios/">typischerweise sanfte Religionskritik</a> bekomme: Was ist bloß aus dem Andere-Wange-Hinhalten geworden? Richard Dawkins hat sich keine Freunde gemacht unter den Anhängern der Religion der Liebe, macht uns aber die Freude, aus den Mails, die er bekommen hat, vorzulesen.<br />
Video nach dem Klick.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WlJdFf3hV7I&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/WlJdFf3hV7I&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>

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		<title>Popcuts - Musik kaufen und daran verdienen</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 14:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico [Jackpot Baby!]</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Netz]]></category>

		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F25%2Fpopcuts-musik-kaufen-und-daran-verdienen%2F&amp;seed_title=Popcuts+-+Musik+kaufen+und+daran+verdienen"><img width="499" height="227" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/imagemagic/c0a61829bc8db0be07d3a32e44900485.jpg" class="imgfull" /></a></p>
<p>Die Party ist vorbei im Musikbusiness. Das ist soweit nichts Neues. Jetzt werden schnell noch die Pfandflaschen zurück gebracht und die Reste zusammen gefegt. Bertelsmann verkauft seine Anteile von SonyBMG. Die anderen Plattenfirmen übernehmen, auf der Suche nach zusätzlichen Einnahmequellen, für ihre Acts inzwischen vielfach selbst das Booking und hoffen den ein oder anderen Song in einem Kinofilm unter zu bringen. Über den Erfolg von Guitar Hero soll man auch recht froh sein. Kurz: Für die Musikindustrie gibt es mit dem traditionellen Verkauf von Musik nicht mehr viel zu holen. Neue Geschäfts- und vor allem Erfolgsmodelle werden händeringend gesucht. Die Plattform <a href="http://www.popcuts.com/" target="_blank">Popcuts</a> ist zumindest ersteres und wird deshalb hier und heute vorgestellt.</p>
<p>Nocheinmal kurz zurück zur Lage der Industrie zum Jahrtausendwechsel: Spätestens mit dem Erfolg des Internets, mit dessen Hilfe sich plötzlich Musik in unzähligen identischen Kopien in Sekundenbruchteilen um den Erdball schicken ließ, wurde offensichtlich, dass die Plattenfirmen ihren alten Biss verloren hatten. Vorbei die Zeit, in der die cleveren Multis selbst den renitenten Hippies Platten verkaufen konnten. Auch technisch rannten die Majors der Entwicklung immer mehr hinterher. Vorbei die Zeit, in der die FM-Radiotechnologie von den Plattenfirmen als Promowerkzeug auf die Erfolgsstrecke geschickt wurde. Industrieseitig entwickelte Technologie, wie DRM, war von vornherein eine Todgeburt. Die jahrzehntelangen Technologieverwalter hatten den entscheidenden Fehler gemacht allein ihren Inhalten zu vertrauen.</p>
<p>Kann man aus diesem Lager Neuerungen für die zukünftige Musikdistribution erwarten? - Es sieht zumindest zur Zeit nicht danach aus. Nachdem sie als Technologieverwalter versagt haben, reiben sich die Majors derzeit in der Rechteverwaltung entgültig auf.</p>
<p>Angenommen die Plattenfirmen an sich sind kein Zukunftsmodell mehr, geschweige denn in der Lage Geld mit Musik zu verdienen, wäre es dann nicht an der Zeit, dass die Fans daran verdienen? Eine Umkrempelung der Verhältnisse? So oder so ähnlich haben sich das wohl drei junge Herren in Berkeley, CA beim US-Startup <a href="http://www.popcuts.com/">Popcuts</a> quergedacht. Denn das Konzept von Popcuts basiert auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerk-Marketing">Netzwerk-Marketing</a>. Jeder, der auf der Seite Musik kauft, kann auch von ihrem weiteren Erfolg profitieren.</p>
<p>Und das funktioniert so: Als Musiker meldet man sich auf der Seite an und lädt seine Songs hoch (Nettes Gimmick: Eine kleine Runde Tetris überbrückt die Wartezeit während des Uploads.). Die Songs tauchen daraufhin in den nach Genre sortierten Kategorien zum Preis von 99 (Dollar-) Cent auf. Dort kann der Song dann von den angemeldeten Benutzern gekauft werden. Mit dem Kauf beginnt für den Benutzer erst das Abenteuer Musikvertrieb, denn er wird zum Teilhaber am gekauften Lied und verdient an den zukünftigen Verkäufen des Titels. Der early adopter, der Käufer der ersten Stunde, verdient dabei proportional mehr als spätere Käufer.</p>
<p>Die Seite ist seit zwei Wochen online. Natürlich sind da dann noch eine Menge Fragen offen. Aus diesem Grund habe ich einmal bei Hannes Hesse, einem der drei Gründer, nachgefragt.</p>
<p><strong>Erzähl mir doch bitte kurz von den Beweggründen und eurer Motivation Popcuts zu machen.</strong></p>
<p>Die Idee entstand in einer Diskussion um die Probleme der Musikindustrie: Auf der einen Seite das iTunes-Modell - klassischer Musikvertrieb mehr oder weniger direkt aufs Internet übertragen. Man kauft einen Song für 99 Cent, und die Transaktion ist beendet. Die direkte Konkurrenz dazu ist der illegale Download. Ökonomisch gesehen ist die Entscheidung für viele Fans einfach - die Kosten von Filesharing sind in erster Linie moralisch.<br />
Das andere Extrem sind Multilevel-Marketing-Konzepte für digitale Güter: Ich kaufe einen Song, und versuche, diesen für Provision weiterzuvertreiben. Das ist den meisten zuviel Arbeit für zu wenig Lohn. Und solche Konzepte erfordern oft DRM oder andere technische Maßnahmen zur Abrechnung. Dabei ist die Idee im Kern eigentlich ganz nett: Die Interessen von Künstlern und Fans rücken damit näher zusammen.<br />
Popcuts kombiniert das Beste beider Welten: Der Kaufvorgang ist (mindestens) so einfach, wie bei klassischen Online Music Stores. Aber die Beziehung dauert nach dem Download an: Käufer kommen wieder, um zu sehen, wieviel ihr Song schon für sie verdient hat.</p>
<p><strong>Wer verkauft jetzt die Musik, die Musiker, die Fans oder ihr?</strong></p>
<p>Grundsätzlich wir. Die Musiker können mithelfen, ihre Musik zu promoten: Zum Beispiel bieten wir Ministores an, die auf MySpace, Facebook etc. eingebettet werden können.<br />
Käufer eines Songs haben natürlich ein Interesse, dass dieser populär wird. Allerdings ist ein konkretes Engagement des Käufers freiwillig - er verdient auch, wenn er nichts tut.</p>
<p><strong>Ihr habt schon mit größeren Plattenfirmen über einen Vertrieb verhandelt, wie haben die auf euer Konzept reagiert? </strong></p>
<p>Wir konzentrieren uns zunächst auf den Indie/Long-Tail-Markt. Zum einen, weil diese Labels und Künstler oft eher bereit sind, neue Vertriebswege auszuprobieren. Zum anderen ist unser Modell dort besonders reizvoll, weil es bei einer relativ unbekannten Band noch die Möglichkeit des unerwarteten massiven Erfolgs gibt. Wer dann früh dabei war, profitiert.<br />
Gerade in der Indie-Szene wurde unsere Idee überwiegend positiv aufgenommen. Künstler verstehen, dass Popcuts für Fans attraktiver ist als andere Vertriebe - und das motiviert sie, ihre Musik bei uns anzubieten.</p>
<p><strong>Das <a href="http://www.potatosystem.com/" target="_blank">Potato System</a> ist seit mehr als zwei Jahren mit einem ähnlichen Konzept online, was unterscheidet euch von der Fraunhofer Tochter?</strong></p>
<p>Das Potato-System scheint einem klassischen Affiliate-Marketing-Konzept zu folgen, bei dem User ihre Freunde überreden, Songs von ihnen zu kaufen - ähnlich wie bei Tupperware. Ich glaube, die meisten Leute würden das nie tun. Zumal das oft technisch recht kompliziert ist.<br />
Wir eliminieren diese Zwischenschritte, diesen expliziten Akt des Weiterempfehlens. Popcuts ist massenkompatibel und technisch neutral.<br />
<strong><br />
Wie bekomme ich als Musiker meine Musik bei euch unter? Habt ihr eine klassische A&amp;R-Abteilung, die die Auswahl macht, oder wird ausnahmslos Jeder zugelassen?</strong></p>
<p>Wir lassen alles zu, solange es nicht die Rechte anderer berührt. Unsere Hypothese ist, dass Popcuts vielversprechende Musik besonders schnell und zuverlässig nach oben befördert.</p>
<p><strong>Habe ich das richtig verstanden, dass man das Geld nicht wirklich verdient, sondern dass es viel eher eine Gutschrift für weitere Popcuts-Einkäufe ist?</strong></p>
<p>Das ist zur Zeit so - wir arbeiten allerdings an anderen Optionen. Das längerfristige Ziel ist schon eine Auszahlungsmöglichkeit.</p>

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		<title>Eine illustrierte Diskographie der Schmidts und Morrissey</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 13:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Walter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F25%2Feine-illustrierte-diskographie-der-schmidts-und-morrissey%2F&amp;seed_title=Eine+illustrierte+Diskographie+der+Schmidts+und+Morrissey"><img width="499" height="248" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/imagemagic/a3ce3378b2f189a3c23657147caaf79a.jpg" class="imgfull" /></a></p>
<p><a href="http://www.vulgarpicture.com/">Alle Singles, alle Alben, alle Cover, alle Maxis, alle Schmidts und alle Morrisseys auf einer übersichtlichen Seite</a>. Irgendjemand muss jetzt das Internet abschließen, denn nun isses komplett.</p>
<p><small>(via <a href="http://seehere.blogspot.com/2008/08/smiths-and-morrissey-cover-stars.html">Seehere</a>)</small></p>

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		<title>Passiert</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 10:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>

		<category><![CDATA[Positionen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F25%2Fpassiert%2F&amp;seed_title=Passiert"><img width="499" height="134" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/imagemagic/95b6cc445ff8c7541846dd51d1b80378.jpg" class="imgfull" /></a></p>
<p>Keine neue DE:BUG, keine neue GEE, keine neue brand eins - ich kann nicht wirklich lange fort gewesen sein. </p>
<p>Seit jeher ist der erste Besuch eines gut sortierten Zeitschriftenhandels nach einer Reise mein persönlicher Indikator für das tatsächliche Zurücksein, so viel liebevoller als die ungeöffnete Post oder der nicht endenwollende Download der Mails umarmt mich der mit neuen Bildern und Überschriften gefüllte Fachhandel für Alltagsliteratur im Zuhause. Denn während der Kommunikationshaufen der vergangenen Tage vorwurfsvoll deutlich macht, dass hier während meiner Abwesenheit eine parallele Vergangenheit stattgefunden hat, die zwar auch ohne mich ganz gut klargekommen ist, deshalb aber noch lange nicht auf meine posthume Aufmerksamkeit verzichten wird, gibt sich die Weltpresse gelassener und scheint zu sagen: &#8222;Na klar, als du weg warst, ist auch was passiert, aber das ist ja nun vorbei, steigen wir also einfach im Hier und Jetzt direkt wieder ein. Setz&#8217; dich. Nimm dir&#8217;n Keks.&#8220;</p>
<p>Ich war nur drei Wochen weg und bin trotzdem ein Jahr älter. Ich mag das Zurückkommen nach dem Weggewesensein, selten spürt man deutlicher, wie wunderbar unwichtig die eigene Anwesenheit für das Passieren von Dingen ist (die unzähligen in Urlaubszeiten verstorbenen Pflanzen der Welt mögen diesen in ihren Ohren sicher höhnisch klingenden Satz bitte entschuldigen), und je bewusster man diese Unwichtigkeit spürt, desto mehr Entspannung kann man von einer wohltuenden Reise in den Alltag retten. </p>
<p>Als es noch regelmäßig vorkam, dass ich mich für mehrere Monate am Stück außer Landes befand (alles legal!), konnte ich mir nach der Rückkehr Teile meines vergangenen Parallel-Daseins durch das schlichte Öffnen von Briefumschlägen wie ein Theaterstück in mehreren Aktenzeichen vorführen lassen: Sie haben falsch geparkt, zahlen Sie jetzt; nun zahlen sie aber wirklich mal, sonst; wenn sie jetzt nicht zahlen, wird das alles sehr böse enden; wir machen sie fertig; na gut, wenn Sie sich so gar nicht melden, wir können auch anders; wir haben das Verfahren eingestellt. </p>
<p>Es war also alles passiert und ich musste dafür nicht einmal zugegen sein. Eine Erkenntnis, die mich zeitweilig zu der Frage verleitete, ob es mein Leben nicht vielleicht bedeutend leichter hätte, wenn ich nicht dauernd dabei wäre. Zumal Pflanzen in meiner Abwesenheit nicht schneller eingehen können als wenn ich sie direkt daneben stehend übersehe.</p>
<p>Auch die Winzigkeit, die bestimmte Dinge, die einem gerade eben noch so massiv vorgekommen sind, aus der Ferne betrachtet plötzlich aufweisen, ist ein guter Grund für regelmäßiges Wegsein, denn nach der Rückkehr wird bewusst: Die sind ja so winzig, dass man sie auch sein lassen kann. Wenn man sie nicht größer macht.</p>
<p>Spreeblick hat in den letzten Wochen auch als passiver Leser mit lahmer Internet-Anbindung und ausschließlich auf dem iPhone viel Spaß gemacht, und auch dies trotz oder gerade wegen meiner Abwesenheit. Womit man zu dem Schluss kommen könnte, dass ich gleich wieder abreisen sollte. Aber die Pflanzen.</p>
<p>Also: Mails runterladen und <strike>löschen</strike> sortieren, alle Software-Updates installieren, Backups machen, Pflanzen gießen (ach was, es hat ja geregnet) und schauen, was die Welt, in der plötzlich wieder Medien existieren, zu bieten hat. Und wenn das nicht genügt: Gleich wieder weg. </p>
<p>Es passiert ja trotzdem alles.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Der Sieger des alternativen Medaillenspiegels steht fest</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 12:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Welding</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pop]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Update zu <a href="http://www.spreeblick.com/2008/08/16/der-alternative-medaillenspiegel-togo-fuhrt-vor-simbabwe/">diesem Post</a>: Der Sieger ist Panama. Robin hat einen Medaillenspiegel nur nach Goldmedaillen und einen nach Gold, Silber und Bronze erstellt. </p>
<p><a href='http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2008/08/olympia2008-sorted-by-gold-per-athlet1.pdf'>olympia2008-sorted-by-gold-per-athlet1</a></p>
<p><a href='http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2008/08/olympia2008-sorted-by-medals-per-athlet.pdf'>olympia2008-sorted-by-medals-per-athlet</a></p>
<p>In dem Medaillenspiegel, der alle Medaillen gleich gewichtet, taucht auch meine Lieblingsmedaille dieser Spiele auf: Die Bronzemedaille für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rohullah_Nikpai">Rohullah Nikpai</a> im Taekwondo-Wettbewerb beschert Afghanistan einen siebten Platz.</p>
<p><a href="http://abgeschmackt.blogspot.com/2008/08/24082008-medaillen-spiegel-der-einzig.html">Bei abgeschmackt gibt es einen Mediallenspiegel nach Einwohnerzahl.</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Popgun! 34 This is my last song about myself</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:45:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico [Jackpot Baby!]</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Pop]]></category>

		<category><![CDATA[Popgun]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=9226</guid>
		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F24%2Fpopgun-34-this-is-my-last-song-about-myself%2F&amp;seed_title=Popgun%21+34+This+is+my+last+song+about+myself"><img width="499" height="287" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/imagemagic/4ae07a7b420d68d91233289580b3e9ac.jpg" class="imgfull" /></a></p>
<p>Die aktuelle Ausgabe Popgun! steht im Zeichen des <a href="http://www.spreeblick.com/2008/08/19/kostenloser-downloadsampler-mit-den-black-kids/" target="_blank">Downloadsampler</a>s, den ich Anfang der Woche verlinkt habe. The Walkmen und Miles Benjamin Anthony Robinson (Foto) hab ich mir nochmal genauer angesehen. Darüber hinaus gibt&#8217;s neue Musik von TV on the Radio, Los Campesinos!, Lampchop und Mercury Rev.</p>
<p><a href="http://www.marcata.net/walkmen/" target="_blank">The Walkmen</a>s Beitrag <em>&#8216;The blue route&#8217;</em> stammt vom aktuellen, bereits vierten regulären Studioalbum <em>&#8216;You &amp; me&#8217;</em>. Das Album ist in den US diese Woche veröffentlich worden, kommt aber erst Ende September nach Europa (29.09. UK).<br />
Auf <a href="http://www.myfoxny.com/myfox/pages/InsideFox/Detail?contentId=7230779&amp;version=1&amp;locale=EN-US&amp;layoutCode=VSTY&amp;pageId=5.2.1" target="_blank">Fox 5</a> erklären The Walkmen in einem etwas beklemmenden Interview persönlich die Grundlagen zur Band, Name, Herkunft, etc.. Um im Anschluss dann etwas souveräner mit <em>&#8216;On the water&#8217; </em>ein weiteres Stück von <em>&#8216;You &amp; me&#8217;</em> zu präsentieren. <em>&#8216;On the water&#8217;</em> ist auch gleich ein gutes Beispiel für die im Presserelease zum Album angegebenen Vorbilder Elvis, Buddy Holly, Roy Orbison, Randy Newman, the Modern Lovers und the Pogues. Der Song beginnt wie eine klassische 60er Ballade, plätschert so dahin und bricht dann nach langsamer Steigerung in ein ordentliches Rockstück um, dass es nur so kracht. Ein einfaches, klassisches Rockkonzept, dass sie auch noch auf andere Songs anwenden, aber auch das muss ersteinmal beherrscht werden.<br />
Also ja, The Walkmen sind eine Retroband dass es nur so scheppert, aber sie sind unglaublich gut produziert, so gut, dass die <a href="http://stereogum.com/archives/premature-evaluation/premature-evaluation-the-walkmen-you-me_010969.html" target="_blank">Stereogum Rezension</a> Vergleiche mit Danger Mouse zieht. Man wünschte sich, die vorher erwähnten Referenzen könnten nochmal in ein modernes Studio. The Walkmen können.</p>
<p><a href="http://dailyrindblog.com/audio/thewalkmen_inthenewyear.mp3" target="_blank">[MP3]</a> The Walkmen - <em>&#8216;In the new year&#8217;</em> (von <em>&#8216;You &amp; me&#8217;</em>)<br />
<a href="http://stereogum.com/mp3/The%20Walkmen%20-%20Lemon%20Hill.mp3" target="_blank">[MP3]</a> The Walkmen - <em>&#8216;Lemon hill&#8217;<br />
</em><a href="http://stereogum.com/The%20Walkmen%20-%20Many%20Rivers%20To%20Cross.mp3" target="_blank">[MP3]</a> The Walkmen -<em> &#8216;Many rivers to cross&#8217;</em> (Jimmy Cliff Cover)</p>
<p>The Walkmen haben inzwischen für <a href="http://www.daytrotter.com/article/1214/the-walkmen" target="_blank">Daytrotter</a> vier Songs eingespielt. Die stammen allerdings von keinem ihrer Alben, sondern sind allesamt Leonard Cohen Cover. Das mag ein Hinweis auf ein großes Vorbild, vielmehr aber auch auf die Vorliebe der New Yorker sein, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/%22Pussy_Cats%22_Starring_The_Walkmen" target="_blank">Coversongs einzuspielen</a>.</p>
<p>Amerika deine Singer-/ Songwriter. <a href="http://www.myspace.com/milesbenjaminanthonyrobinson  " target="_blank">Miles Benjamin Anthony Robinson</a> ist einer von ihnen. (Was für eine armselige, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Josef_Wagner" target="_blank">Wagnersche</a> Einleitung, ich weiß auch nicht was heute mit mir los ist.) Ich hab ihn erst durch den Eingangs erwähnten Sampler entdeckt und bin darüber inzwischen mehr als dankbar. Zwei dicke Referenzen ordnen Miles, wie ich ihn mal der Kürze wegen nennen werde, in die ältere und neuere Musikgeschichte ein. Die ältere ist der Boss himself, Bruce Springsteen, die zweite kommt durch die Brooklyner Nachbarschaft in Form von Grizzly Bear und TV on The Radio.</p>
<blockquote><p>This is my last song about myself/About my friends/Find something else to sing.</p></blockquote>
<p>Als Miles 2006 das selbstbetitelte Debutalbum aufnahm, standen ihm Chris Taylor und Christopher Bear von <a href="http://www.grizzly-bear.net/">Grizzly Bear</a> und <a href="http://www.tvontheradio.com/">TV on the Radio</a>s Kyp Malone an der Seite. Und das hört man. Unbedingt. Wenn Miles als Typ eher nach dem Boss schlägt, so ist die Produktion des Debuts doch athmosphärisch so dicht wie <em>&#8216;Horn of Plenty&#8217;</em>. Rockiger, auf jeden Fall. Schiefe, schnarrende Gitarren dominieren die Songs, wo das her kommt kann man sich auch denken. Trotz der großen Schatten seiner Co-Produzenten bleibt Miles&#8217; Sound unverwechselbar. Ein schwächelndes Schlagzeug und sein teilweise schmerzvoller Gesang tun dafür das übrige.</p>
<p>Den Namen wird man sich merken müssen. Miles Benjamin Anthony Robinson. In seiner ganzen Länge.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-a3O8rsGl5o&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/-a3O8rsGl5o&amp;hl=en&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=-a3O8rsGl5o" target="_blank">[VIDEO]</a> Miles Benjamin Anthony Robinson -<em> &#8216;Buriedfed&#8217;</em></p>
<p><a href="http://thefader.cachefly.net/Miles_Benjamin_Anthony_Robinson-Woodfriend.mp3">[MP3]</a> Miles Benjamin Anthony Robinson - <em>&#8216;Woodfriend&#8217;</em><br />
<a href="http://www.sayheyrecords.com/mp3/Miles-Benjamin--Buriedfed.mp3" target="_blank">[MP3]</a> Miles Benjamin Anthony Robinson - <em>&#8216;Buriedfed&#8217;</em></p>
<p>Mehr Musik von Miles gibt es ebenfalls bei <a href="http://www.daytrotter.com/article/1364/miles-benjamin-anthony-robinson" target="_blank">Daytrotter</a>, für die er vier unveröffentlichte Titel eingespielt hat und auf seiner <a href="http://www.myspace.com/milesbenjaminanthonyrobinson  " target="_blank">Myspace-Seite</a>, die einige Konzertmitschnitte zu bieten hat.</p>
<p>Apropos <a href="http://www.tvontheradio.com/" target="_blank">TV on the Radio</a>, da raschelts gerade im Bloggerwald. Grund ist <em>&#8216;Golden age&#8217;</em>, ein erster Happen vom kommenden Wunschbrief an die Wissenschaft <em>&#8216;Dear science&#8217;</em>. Veröffentlichungstermin wurden auf Ende September gelegt. Inzwischen liegt der Song, der <em>&#8216;Dear science&#8217; </em>zu Recht als lang ersehnte Veröffentlichung bestätigt und auf dem Gitarrist Kyp und nicht Tunde Adebimpe singt, auch ungestreamt <a href="http://hypem.com/search/tv%20on%20the%20radio%20golden%20age/1/" target="_blank">vor</a>. Den Albumstream wiederum kann man auf der <a href="http://www.tvontheradio.com/" target="_blank">Website der Band</a> hören.<br />
TV on the Radio Gitarrist Kyp Malone, wir hatten ihn gerade noch als Co-Produzenten bei Miles, wird dann zeitgleich mit einem anderen Projekt im Plattenladen stehen. <a href="http://www.myspace.com/iranband">Iran</a> nennt sich das eher unbekannte Lo-Pop Seitenprojekt, auf das ich ohne <a href="http://uliuli.twoday.net/stories/5082193/" target="_blank">Uli</a> nie aufmerksam geworden wäre, und die immerhin schon das dritte Album veröffentlichen. Drei Songs vom kommenden <em>&#8216;Dissolver&#8217;</em> auf <a href="http://www.myspace.com/iranband" target="_blank">Irans Myspace</a>.</p>
<p>Abschließend die dreifache MP3-Albumvorschau. Den Anfang machen die <a href="http://www.loscampesinos.com/" target="_blank">Los Campesinos!</a> in laut und gitarrig, die mit <em>&#8216;How I taught myself to scream&#8217;</em> einen Ausblick aufs im Oktober erscheinende <em>&#8216;We are beautiful, we are doomed&#8217;</em> erlauben. Einen Monat später machen die Waliser in Köln und München Konzerthalt.<br />
Noch einen Ausblick gewähren die Herren um Kurt Wagner. <a href="http://www.lambchop.net/">Lambchop</a>s neuestes Album trägt den Namen <em>&#8216;OH (ohio)&#8217;</em> und soll rechtzeitig zur dunklen Jahreszeit im Oktober veröffentlicht werden.<br />
Schließlich präsentieren <a href="http://www.mercuryrev.com/" target="_blank">Mercury Rev</a> (<a href="http://www.spreeblick.com/2008/07/19/popgun-29-homemade-festival/#more-8317" target="_blank">vorher auf Popgun!</a>) einen zweiten Song vom Ende September ercheinenden <em>&#8216;Snowflake midnight&#8217;</em>.</p>
<p><a href="http://downloads.pitchforkmedia.com/Los%20Campesinos%20-%20How%20I%20Taught%20Myself%20To%20Scream.mp3" target="_blank">[MP3]</a> Los Campesinos! - <em>&#8216;How I taught myself to scream&#8217;</em><br />
<a href="http://www.mergerecords.com/audio/lambchop/SlippedDissolvedLoosed.mp3" target="_blank">[MP3]</a> Lambchop - <em>&#8216;Slipped dissolved and loosed&#8217;</em><br />
<a href="http://www.spin.com/audio/download/34458/Snowflake+in+Hot+World+.mp3" target="_blank">[MP3]</a> Mercury Rev - <em>&#8216;Snowflake in a hot world&#8217;</em></p>

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		<title>PingPong-Magie</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 14:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Welding</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pop]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F23%2Fpingpong-magie%2F&amp;seed_title=PingPong-Magie"><img width="466" height="250" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/imagemagic/96448a1f9c87499d88d06b04baf5c876.jpg" class="imgfull" /></a></p>
<p>Es gibt diesen Moment im Sport, in dem sich all die Mühen und der Schweiß in Kunst verwandeln. Und manchmal sieht es aus, als sei Magie im Spiel. Bevor ich jetzt von <a href="http://www.spreeblick.com/2008/08/21/schreiben-im-wwweb-%E2%80%93-zwei-meinungen/">René gerüffelt</a> werde, schnell die Fakten: Ma Lin, Weltranglistenzweiter aus China, trainiert Aufschläge.<br />
Video nach dem Klick.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/v8advrudYZs&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/v8advrudYZs&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>

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		<title>Christian Ulmen.tv</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 08:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico [Jackpot Baby!]</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Film/TV/Radio]]></category>

		<category><![CDATA[Netz]]></category>

		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F23%2Fchristian-ulmentv%2F&amp;seed_title=Christian+Ulmen.tv"><img width="459" height="253" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/imagemagic/8f04351b1ca040f9efb63eb5c7b83218.jpg" class="imgfull" /></a></p>
<p>Der Junge mit der Panzerhaube: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Ulmen" target="_blank">Christian Ulmen</a> startet seine eigene Sendung auf eigenem Kanal, online. <a href="http://www.ulmen.tv/" target="_blank">Ulmen.tv</a> ist das Sequel zur Fernsehshow <a href="http://www.meinneuerfreund.de/" target="_blank">&#8222;Mein neuer Freund&#8220;</a> und erzählt wie es den drei Figuren Knut Hansen, Uwe Wöllner und Alexander von Eich nach der TV-Sendung erging. Start 29.08. mit einer Live-Pressekonferenz, ebenfalls online.<br />
Das Timing passt auch. Nur knapp zwei Wochen nach der ersten Folge von <a href="http://www.spreeblick.com/2008/08/21/sat1-die-sozialschmarotzer/" target="_blank">&#8222;Gnadenlos gerecht&#8220;</a> will Alexander von Eich &#8222;einer HartzIV-Familie beim sozialen Aufstieg helfen und vor allem: Sie gefügig machen.&#8220;</p>
<p>[via Guido per IM]</p>

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		<title>Olympiastadion in Peking in 360-Grad-Fotografie</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 18:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Welding</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F22%2Folympiastadion-in-peking-in-360-grad-fotografie%2F&amp;seed_title=Olympiastadion+in+Peking+in+360-Grad-Fotografie"><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F22%2Folympiastadion-in-peking-in-360-grad-fotografie%2F&amp;seed_title=Olympiastadion+in+Peking+in+360-Grad-Fotografie"><img width="500" height="142" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/imagemagic/de766fbaddee5b7e5db638d29596ec8b.jpg" class="imgfloater" /></a></a></p>
<p><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F22%2Folympiastadion-in-peking-in-360-grad-fotografie%2F&amp;seed_title=Olympiastadion+in+Peking+in+360-Grad-Fotografie"><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F22%2Folympiastadion-in-peking-in-360-grad-fotografie%2F&amp;seed_title=Olympiastadion+in+Peking+in+360-Grad-Fotografie"><img width="500" height="154" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/imagemagic/b6d3d7faf5fd3b9df7bbd467929cf2e3.jpg" class="imgfloater" /></a></a></p>
<p><a href="http://www.karikuukka.com/peking2008/100m/">Eine halbe Stunde vor dem 100-Meter-Finale ist dieses Bild entstanden.</a> Ist das überhaupt noch ein Bild oder ein interaktives Standvideo? Man kommt sich ja vor wie Neo.</p>
<p><strong>Update</strong>: <a href="http://www.nytimes.com/interactive/2008/08/21/sports/olympics/20080821_10M_DIVING.html">René hat mir gerade noch diesen Link zu einem Panoramablick vom 10-Meter-Turm geschickt</a> (<a href="http://www.kottke.org/08/08/water-cube-panorama">via</a>)</p>

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		<title>Der Todesstern über San Francisco</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 15:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Welding</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Netz]]></category>

		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F22%2Fder-todesstern-uber-san-francisco%2F&amp;seed_title=Der+Todesstern+%C3%BCber+San+Francisco"><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F22%2Fder-todesstern-uber-san-francisco%2F&amp;seed_title=Der+Todesstern+%C3%BCber+San+Francisco"><img width="472" height="245" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/imagemagic/3e93fe56e316b9cec4c0487b5d4a1f85.jpg" class="imgfloater" /></a></a></p>
<p>Nachdem ich kürzlich erst <a href="http://www.weeklystandard.com/Content/Public/Articles/000/000/001/248ipzbt.asp">gelesen habe, dass George Lucas in den Star-Wars-Filmen Gut und Böse verwechselt hat</a>, ist es vielleicht gar keine so schlechte Sache, dass der Todesstern über San Francisco gesehen wurde.</p>
<p>Hail Ants!</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mkPh3I5o7Do&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mkPh3I5o7Do&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><a href="http://iqatrophie.wordpress.com/2008/08/20/der-mond-ist-aufgegangen/">via</a></p>

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		<title>Das ultimative Kinderzimmer</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 14:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Walter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dinge]]></category>

		<category><![CDATA[Produkte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F22%2Fdas-ultimative-kinderzimmer%2F&amp;seed_title=Das+ultimative+Kinderzimmer"><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F22%2Fdas-ultimative-kinderzimmer%2F&amp;seed_title=Das+ultimative+Kinderzimmer"><img width="500" height="447" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/imagemagic/953ddedaa59efa10dd61aafff7efc064.jpg" class="imgfloater" /></a></a></p>
<p>Wow. Unsereins musste ja noch mit einer Kiste Lego und einem Dschungelbuch-Poster an der Wand auskommen, mein Baumhaus damals bestand aus einem Brett und um da raufzuklettern musste ich auch noch an die frische Luft. Wenn ich mir dann solche Kinderzimmer ansehe, dann werde ich sogar heute mit 34 Jahren noch ein bisschen neidisch. Aber nur ein bisschen.</p>
<p><a href="http://kidtropolis.wordpress.com/2008/08/22/the-magic-tree-house-almost-finished/">The Magic Tree House</a> <small>(<a href="http://gizmodo.com/5040248/kidtropolis-magic-indoor-treehouse-bedroom">via</a>)</small></p>

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		<title>Tagesschau-Korrespondent verläuft sich</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 12:16:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Welding</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pop]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/sport/olympia350.html">Der Tagesschau-Korrespondent Michael Castritius erklärt, warum jamaikanische Sprinter so erfolgreich sind</a>: wegen der Sklaverei.</p>
<blockquote><p>Vor allem auf den Zuckerplantagen mussten sie (die Sklaven) dann schwerste, muskelfördernde Arbeiten verrichten, bis zu 18 Stunden am Tag. Zu schlechter Letzt haben viele Plantagen-Besitzer ihre körperlich besten Sklaven als &#8222;Deckhengste&#8220; missbraucht und sie den stärksten Frauen zugeführt. Menschenzucht - Muskelzucht. Grausame Geschichte - vielleicht mit goldenen, olympischen Spätfolgen.</p></blockquote>
<p>Ich habe als Kind geglaubt, dass man groß wird, wenn man Basketball spielt. Jetzt erfahre ich, dass ich (und mit mir <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Baptiste_de_Lamarck#Evolutionstheorie">Lamarck</a>) vermutlich Recht hatte: Wenn man muskelfördernde Arbeitet verrichtet, werden die Gene so verändert, dass die Ur-Ur-Ur-Enkel schnell laufen können.<br />
1831 wurde die Sklaverei auf Jamaika abgeschafft. Die Natur hätte also reichlich Zeit gehabt, die Ergebnisse der Zucht wieder zurückzumendeln.</p>
<p>In den 80er Jahren war es verpönt, die Erfolge von Sportlern mit afrikanischen Wurzeln genetisch zu erklären. Die gängige Deutung war vielmehr: Da sozialer Aufstieg anders nicht möglich ist, müssen Schwarze im Sport oder in der Musikbranche ihr Glück versuchen. Später dann kamen genetische Erklärungssansätze wieder in Mode. <a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/weitere/artikel/414/36378/">Die SZ hat 2004 ausführlich über die körperlichen Unterschiede zwischen Ostafrikanern und Westafrikanern geschrieben.</a> </p>
<p>&#8222;Die Ostafrikaner besitzen mehr von einem Enzym, das die Milchsäureproduktion bremst und den Abbau beschleunigt. Saltin zufolge können die Kenianer deshalb &#8222;ungewöhnlich gut&#8220; Fettsäuren verbrennen und so mehr Energie aus den biochemischen Reaktionen ihrer Muskeln herausholen. Mit der gleichen Sauerstoffmenge laufen sie zehn Prozent weiter als Europäer.&#8220;</p>
<p>Die körperlichen Voraussetzungen westafrikanischer Sprinter dagegen sind der SZ zufolge andere:<br />
&#8222;Von den Ostafrikanern unterscheiden sie sich noch stärker: Sie wiegen rund 30 Kilogramm mehr, und ihre Muskeln sind auch anders aufgebaut. Westafrikaner besitzen zu 67 Prozent so genannte schnelle Muskelfasern, während es bei Weißen um die 60 Prozent sind. Saltin bescheinigt den Kenianern 90 Prozent der langsamen, ausdauernderen Faser.&#8220;</p>
<p>Über solche Kleinigkeiten setzt Castritius sich leichtfüßig hinweg:<br />
&#8222;Sicher ist nur, dass die schwarzen Bewohner der karibischen Inseln andere Muskelfasern haben als Europäer, aber auch als ihre afrikanischen Vettern. Die sind ja auch als Langstreckenläufer weltberühmt, nicht als Sprinter.&#8220;</p>
<p>Bedauerlich, dass Castritius Beitrag so kurz ist, sonst hätte er noch erläutern können, warum Italiener so gut Fußball spielen (weil sie solange Rom verteidigen mussten), Chinesen im Tischtennis erfolgreich sind (weil ihre Augenfalte sie vor dem Deckenlicht schützt), Iraner im Ringen regelmäßig Gold erringen (wegen der Schlacht bei Salamis) und warum die Deutschen im Rudern kaum zu schlagen sind (weil sie so lange im Gleichschritt marschieren durften).</p>

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		<title>Neocon-Solidaritätsposse: Macht Hitler doof?</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 10:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Welding</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Inland]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der aus der Politically-Incorrect-Ecke stammende Blogger Marco Kanne <a href="http://opponent.de/index.php?entry=entry080821-155400" rel="nofollow">ist vom DGB aufgefordert worden</a>, einen Screenshot von seiner Seite zu entfernen. Auf dem Screenshot sieht man die <a href="http://www.mindestlohn.de/aktion/gesicht_zeigen/?pi=1">DGB-Seite zum Thema Mindestlohn</a>, auf der unter der Rubrik <em>Gesicht zeigen</em> ein Porträt Adolf Hitlers abgebildet ist. Zudem ist in dem Screenshot Folgendes zu lesen:</p>
<blockquote><p>Was mirr nicht gelungen ist, (Volks-Genossen), das werrrrdet ihr schaffen - Die totale Vernichtung Deutschlands! Ein Volk! Ein Reich! Ein Mindestlohn!</p></blockquote>
<p>Unter diesen Screenshot hatte Kanne geschrieben: &#8222;Ist der Mindestlohn die Endstufe des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nerobefehl">Nerobefehls</a>?&#8220; Die Überschrift zu diesem Einzeiler samt Screenshot lautete: &#8222;Hitler wirbt für DGB-Mindestlohn&#8220;.</p>
<p>In Reaktion auf den Aufruf Kannes, ihn im Kampf um die Meinungsfreiheit zu unterstützen, überschlagen sich einige Blogger mit Solidaritätsbekundungen - die Hintergründe, die geraten - nunja - dabei etwas durcheinander. Hier eine Auswahl der schönsten Fehldeutungen.</p>
<p><a href="http://www.querblog.de/2008/08/21/hitler-als-kronzeuge-fr-mindestlohnforderung-des-dgb-genannt/">Querblog</a>: &#8222;(&#8230;) vom DGB abgemahnt wurde, weil er einen zugegebenermaßen rüden Vergleich in bildlicher Form angestellt hat. Seht selbst.&#8220;</p>
<p><a href="http://geisteswelt.blogsome.com/2008/08/21/dgb-seite-werbung-fur-den-mindestlohn-mit-adolf-hitler/">Geisteswelt</a>: &#8222;Aber Adolf Hitler war doch auch sozial! So etwas mußte sich ein dem DGB nahestehender Internetuser gedacht haben, als er auf einer DGB-Seite unter der momentan ausgegebenen Parole “Deutschland braucht den Mindestlohn” ein Hitler-Bild einstellte. Der findige Blogger “opponent” fand das bemerkenswert und fertigte<br />
 einen Screenshoot davon an, um ihn auf seiner Seite als Kuriosität zu präsentieren!&#8220;</p>
<p><a href="http://3axiome.wordpress.com/2008/08/21/aus-solidaritat-der-art-die-der-dgb-nicht-kennt/">3axiome</a>: &#8222;Marco Kanne von Opponent.de wird vom DGB bedroht. Natürlich mit staatlicher Gewalt. Hier ist die ganze Story. Warum….wegen diesem köstlich amüsanten Screenshot.&#8220;</p>
<p><a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2008/08/21/deutsche-abmahnfront-daf/">Antibürokratenteam</a>: &#8222;Da verstehn die Genossen keinen Spass. Vor allem nicht, wenn man ihnen erklärt, wo der Sozialstaat herkommt.&#8220;</p>
<p>So viel Solidarität, so wenig Durchblick. Hat nun der findige Kanne den DGB bei der Werbung mit Hitler erwischt? Hat er einen rüden Vergleich angestellt? Womit wird Kanne bedroht? War der Screenshot köstlich amüsant? Oder Kannes Einzeiler? Und was wollte Kanne uns eigentlich damit sagen?</p>
<p><a href="http://opponent.de/index.php?entry=entry080816-103247" rel="nofollow">Zuvor hatte Kanne zum Thema Mindestlohn unter anderem geschrieben</a>:<br />
&#8222;Wer im Glashaus sitzt … Der asoziale, von den Gewerkschaften getragene “Sozialstaat” zwingt den Arbeitgeber, für einen seiner Arbeitnehmer mindestens dreimal (!) so viel zu zahlen, wie dieser netto in der Tasche hat. Zwei Drittel des Geldes, das der Arbeitgeber eigentlich dem Arbeitnehmer zahlen würde und diesem zustände, sackt der beschissene Staat als Abgaben und Steuern ein und verteilt es um.&#8220;</p>
<p>Und wer hat das Hitlerbild nun hochgeladen? Ein dem DGB nahestehender Internetuser, wie man bei Geisteswelt vermutete? Bei den <a href="http://blog.fdog.org/2008/08/21/marco/#comment-14325">Freunden der offenen Gesellschaft bedankt sich </a> Kanne für die Solidaritätsbekundung und antwortet auf die Frage eines anderen Kommentators:</p>
<p>&#8222;Daniel,</p>
<p>nochmals Dank für Deine Unterstützung in dieser Sachen.</p>
<p>DB,</p>
<p>“Wer das wohl eingestellt hat?”</p>
<p>Wer weiss … ;)&#8220;</p>
<p>Aller Wahrscheinlichkeit nach* hat Kanne also ein Hitlerbild auf der DGB-Seite hochgeladen, im Text zu seinem Profil dann die Auswirkungen des Mindestlohns und die des Nationalsozialismus für Deutschland gleichgesetzt, einen Screenshot seines Werks angefertigt, behauptet, der DGB werbe mit Hitler und noch einen Vergleich dazugesetzt, dieses Mal zwischen Mindestlohn und Neroplan.</p>
<p>Da erstaunt es doch, dass keiner der Solidaritäts-Blogger schreibt:<br />
&#8222;Wo kommen wir denn da hin, wenn man den Mindestlohn nicht mehr mit dem Neroplan vergleichen darf?&#8220;</p>
<p>Kanne wäre gut beraten gewesen, still und leise seinen pubertären Streich ungeschehen zu machen. Denn ein Copyrightvergehen ist in der Regel die geringste Sorge von jemandem, der nicht nur den Nationalsozialismus verharmlost, sondern darüber hinaus <a href="http://geschichte.verdi.de/jahrestage_gedenktage/2._mai_1933_zerschlagung_der_gewerkschaften">ausgerechnet den DGB in die Nähe Hitlers rückt.</a></p>
<p><strong>* Update</strong>: <a href="http://opponent.de/index.php?entry=entry080822-132756">Kanne hat mittlerweile geschrieben</a>, dass er das Hitler-Profil nicht erstellt hat, den Ersteller jedoch kennt.</p>
<p>&#8222;Nein, das Hitler-Bild + Statement stammt nicht von mir, wie Du unterstellst. Meine Aussage bezog sich darauf, dass mir der Urheber bekannt ist.&#8220;</p>

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		<title>Video: Jemapur – Maledict car</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 09:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico [Jackpot Baby!]</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Netz]]></category>

		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2008%2F08%2F22%2Fvideo-jemapur-%25e2%2580%2593-maledict-car%2F&amp;seed_title=Video%3A+Jemapur+%E2%80%93+Maledict+car"><img width="480" height="260" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/imagemagic/f51acd4bb524e05b06b471c1aa2dd880.jpg" class="imgfull" /></a></p>
<p>Das ist eines der schönsten Musikvideos des Jahres. <a href="http://www.myspace.com/jemapur">Jemapur</a>s <em>&#8216;Maledict car&#8217;</em>. Pures eye candy was <span class="storyTitle"><a href="http://wktokyolab.com/ten/?p=266" target="_blank">Kosai Sekine und sein Team</a> da mit Aufnahmen aus Tokio angefangen haben. Simple Technik, große Wirkung. Das Ergebnis ist eine futuristische Texturen-Zwischenwelt, eine Mischung aus Blade Runner und Half-Life. Video nach dem Klick.</span></p>
<p>Jede Wette: Eines der nächsten <a href="http://www.kanyeuniversecity.com/blog/?em3106=203278_-1__0_~0_-1_8_2008_0_0" target="_blank">Kanye West</a> Videos sieht genauso aus. Kosai Sekine über seine <a href="http://www.boardsmag.com/articles/online/20080715/wktokyo.html" target="_blank">Intentionen</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;I decided to look behind Tokyo by developing an intricate visual montage or series of patterns of a certain cityscape of Tokyo. [...] I tried to show the ordinary view of Tokyo graphically using simple effects - inversions or split screens. [...] Burning the multiplied cityscapes into viewers&#8217; memory was my intention. Therefore, in a way, I can say what you see in this video is in some parts the real Tokyo and partly not.&#8220;</p></blockquote>
<p></br></p>
<div><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="420" height="336" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.dailymotion.com/swf/k5lW6j4siB4Y7hJMbO&amp;related=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="336" src="http://www.dailymotion.com/swf/k5lW6j4siB4Y7hJMbO&amp;related=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.dailymotion.com/video/x6hu7o_filehandler_music" target="_blank">[FLASHSTREAM]</a> Jemapur – <em>&#8216;Maledict car&#8217;</em><br />
<a href="http://www.baconcph.com/surfoffice/file_handler.php?id=581&amp;type=video&amp;quality=high" target="_blank">[QUICKTIME]</a> Jemapur – <em>&#8216;Maledict car&#8217;</em></p>
<p><a href="http://videos.antville.org/stories/1827453/" target="_blank">[via]</a></div>

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		<title>Schreiben im WWWeb</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 19:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Walter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Netz]]></category>

		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich beschäftige mich jetzt schon eine Weile mit den Eigenarten des Schreibens im Netz und habe mir mittlerweile selbst ein paar grundlegende Regeln auferlegt, denen ich mal mehr, mal weniger folge. Jakob Nielsen, der olle Usability-Guru, schrieb schon 1997 darüber, wie Menschen im Netz lesen: <a href="http://www.useit.com/alertbox/9710a.html">„They don&#8217;t“</a>. Darüber kann man vortrefflich streiten, denn tatsächlich lese ich im Netz ziemlich viel. Das folgt allerdings anderen Grundlagen, als offline, wo ich mich auch mal durch ein Buch kämpfe, dessen Thema mich nur periphär interessiert.</p>
<p>Der Unterschied zwischen Online- und Offline-Rezeption: offline bin ich grundsätzlich auf <i>ein</i> Medium fokussiert, während ich im Netz einem diffusen Info-Strom ausgesetzt bin. Den scanne ich, streckenweise (wie bei Seiten wie Reddit oder Digg) in einer abartigen Geschwindigkeit und ich halte in diesem Fall nur dann an, wenn ich von der Idee, die hinter einer Headline liegen könnte, wirklich überzeugt bin. In meinem Feedreader habe ich die amerikanischen Massenposter von Gawker über Digg bis Reddit in drei Ordner sortiert: The Good, The Bad und The Ugly. Und bei allen lese ich maximal die Headline. Denn was online maximal zählt, ist die Idee hinter einem Posting, und die sollte in der Headline (nicht zu sehr, aber dann eben doch:) detailliert enthalten sein.</p>
<p>Wie diese Idee im auf die Überschrift folgenden Posting textlich behandelt wird, ist für die Rezeption online völlig irrelevant. Wenn mich die Idee hinter einem Artikel mitreisst, kann sie noch so stümperhaft formuliert sein, mitgerissen bin ich nämlich dennoch. Natürlich tut einer guten Idee ein schöner Text keinen Abbruch (obwohl: manchmal eben doch), aber er ist schlichtweg egal. Das mag jetzt so manchen Literaturmenschen da draußen zwar ungeheuerlich erscheinen, es ist allerdings so. Ausgenommen aus diesem Schema sind übrigens explizit literarische Texte, für die gelten online dieselben Regeln wie offline. Wenn es allerdings darum geht, Dinge weiterzugeben, Fundstücke oder Videos, Bilder von im Kreis hüpfenden Katzen, dann ist der begleitende Text in seiner Form irrelevant und die Headline maximal wichtig. Denn wenn ich im Kreis hüpfende Katzen mit der Headline „Guck mal“ beginne, dann sind die Hundeliebhaber sauer, weil sie auf mich reingefallen sind. Und ob ich unter die im Kreis hüpfenden Katzen einen langen, schön geschriebenen Text über mein unverständnis gegenüber der Katzenhaarallergie tippe, oder das Wörtchen „Whoooohoo“, ist für die Idee der Sie-wissen-schon-wie hüpfenden Katzen völlig unerheblich.</p>
<p>Deshalb beschreibe ich, wenn ich nicht grade eine Geschichte schreibe, den <i>Inhalt</i> der Postings möglichst genau schon in der Headline, beginne im folgenden Text nocheinmal mit einer Beschreibung desselben und tippe dann erst, wenn mir noch Geschichten dazu einfallen, einen Text dazu, der mal mehr, mal weniger schön formuliert ist. <a href="http://www.skelliewag.org/why-great-writing-doesnt-matter-online-246.htm">Skelliewag</a> beschreibt das so: „Great headlines hint at the great ideas to follow. Great opening sentences hint at the same.“ Und ich ärgere mich jedesmal, wenn ich eine Story oder eine Idee verpasse, die mich <i>wirklich</i> mitreisst, nur weil in der Headline was von Schuhsohlen und im Text was von Zugfahrten steht, wenn es tatsächlich im Katzen geht, die im Kreis hüpfen. Und weil Malte da grundsätzlich ganz anderer Meinung ist, als ich, schreibt er morgen (oder so) einen wunderwunderschönen Text, der eine Katze in der Headline enthält und mit Käsereiben einsteigt, obwohl er eigentlich vom Schreiben im Internetz handelt.</p>

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