Brian Wilson hat sein samstagabendliches Berlin-Konzert abgesagt, da er am Nachmittag bereits zwölfeinhalb Sekunden lang bei Live8 spielt, worüber uns Herr Trullaley bebloggen wird.
Und Craig is not amused.
Brian Wilson hat sein samstagabendliches Berlin-Konzert abgesagt, da er am Nachmittag bereits zwölfeinhalb Sekunden lang bei Live8 spielt, worüber uns Herr Trullaley bebloggen wird.
Und Craig is not amused.
Portals to the world bemüht sich um eine (bisher nur englischsprachige) Sammlung von faktischen Links zu den Ländern der Welt. Ich kann die Qualität nicht beurteilen (u.a. da die Arbeit noch „in progress“ ist), als Recherche-Startpunkt bleibt die URL aber mal bei den Bookmarks und dann „schaunmermal“ (© Franz Beckenbauer).

(Bildquelle: The World Factbook)
Es gibt Dinge, die wir alle tun oder tun möchten, über die jedoch selten in der Öffentlichkeit geredet wird. Hier und da ein mysteriöses Forum mit Zugangskontrolle, seltene Randnotizen in couragierten Tagesszeitungen und fotokopierte Zettel an den Wänden der Großstädte weisen vereinzelt auf die Existenz dieser oft „Tabu-Themen“ genannten Obsessionen hin, doch ist uns damit geholfen?
Die Lösung ist wie so oft, wenn nur noch die Anonymität hilft, im Internet zu finden. Hier gibt es Befriedigung. Ein kläglicher Ersatz für das Echte im Leben, vielleicht. Doch gehen wir in diesem Fall ehrlich mit uns selbst um: wenn das reale Leben nicht für Nachschub sorgen kann, stillt der Ersatz (Flash-Link) zumindest die ärgste Not.
gibtjetztdsl6mbitbeitelekomvollcoolkanndamitsuperschnellbloggen!
[via golem]
Es ging leider nicht. Wir haben uns getroffen, nach über 10 Jahren, haben es diskutiert, aber die demokratische Abstimmung hat leider ein „Nein“ ergeben. Zu viel ist passiert, das unsere gemeinsame Arbeit überschatten würde. Es ist besser so, wirklich. Wir bleiben dabei.
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(Screenshot geborgt bei tagesschau.de, bitte nach dem Angucken wieder zurückgeben)
Danke, Max!
(Hinweis/Witzerklärung: Ich hab’ früher mal in einer Bande namens „Plan B“ Musik gemacht.)
Jetzt wird’s aber mal wieder Zeit, auf SPRBLCK zu verweisen, unser Open-Mic-Blog, das, wie mir neulich jemand berichtete, von einigen Menschen sehr passend „Sparblick“ ausgesprochen wird.
HCL hat da was Schönes gefunden.
In den frühen 80er Jahren war Anja Huwe mit ihrer Band X Mal Deutschland eine Ikone, sehr frühe New-Wave-/ Gothic-Fans werden sich gut an sie erinnern.
Aktuell und schon seit längerer Zeit malt Anja Huwe in Hamburg und New York Bilder zum Zuhören, farbige Punkte, Pixel fast, die mir bisher leider entgangen sind, obwohl sie schon auf dem Bildschirm eine kleine Sensation sind. Bei der nächsten Gelegenheit würde ich diese Werke daher gerne mal in ganzer Größe erleben.
Das ist kein Ersatzteil für die Tastatur von Kiffern, sondern ein Bio-Snack. Bio-Food ist prima, aber im Snack-Bereich muss da noch mehr gerissen werden. Rockt nicht, nach drei Bissen hab’ ich den Selbsttest abgebrochen.
Ich hab’s dem Hund gegeben, obwohl ich sonst gegen Tierversuche bin.
Irgendjemand mit genug Eiern hat eine werbefreie Version des in den U.S.A. enorm erfolgreichen Klatsch- und Tratsch-Blogs Gawker sowie eine Version der „Page 6“ (ebenfalls die Gossip-Abteilung) von der New York Post (schlimmes Revolverblatt, muss man nicht verlinken), die ohne die beim Original nötige Registrierung funktioniert, ins Netz gestellt.
Oooookayyyyyyyyy! Kann man machen!
Die Hosen vs. NIN, bitte erst hier gucken, dann die Antwort lesen.
That’s entertainment indeed!
[via treehuggin' pussy und FR2]
Das Bob Dylan „Live at the Gaslight 1962″-Album wird es in den U.S.A. 18 Monate lang exklusiv bei Starbuck’s geben.
What’s next? Dead Kennedys bei McDonald’s?
[Quelle: Billboard Blog]
T-Mobile wird sich demnächst vom eigenen mobilen Portal verabschieden und seine Kunden mit Google begrüßen, wenn diese per Handy online gehen.
Damit will das Unternehmen seinen Kunden zeigen, dass sie „das Internet bei sich tragen, das sie von zu Hause kennen“. Gepaart wird eine im Juli europaweit startende „web’n'walk“-Kampagne mit Preissenkungen für den mobilen Datentransfer.
Ich kann mich an Menschen erinnern, die schon vor Jahren ob der hohen nötigen Investitionen der Mobilfunk-Betreiber in eigene mobile Portale inklusive Content den Kopf geschüttelt haben und stattdessen einen simplen mobilen Internet-Zugang empfohlen haben. Und es erinnert mich auch an frühere Kunden, die oft darauf bestanden, dass auf ihrer Website keine Links zu anderen Websites auftauchen sollten.
Aber prima, dann haben wir das ja vom Tisch und können die Gesprächspreise anständig senken. Ja?
[Quelle: netimperative]
Das mit der Zielgruppe bekommen wir schon hingebogen…
Aber bitte keine Urzeitkrebse mehr, meine sind immer vor der Futterlieferung eine Woche später eingegangen.
[YPS via iguana.roadkill]
Ich hätte gerne einen Sonnenlicht-Tisch, den Gewinner des schlicht betitelten „Helen Hamlyn Research Center for Inclusive Design: Design for our Future Selves“-Awards in der ebenso leicht merkbaren „Design for a better working environment“-Kategorie.
(This posting was brought to you by the makers of copy and paste)
[via w-m-m-n-a]
Nach der Feststellung, dass ich durch zwei schlichte Tastenbetätigungen (“Backspace“ und „Enter“) endlich Teil einer Jugendbewegung geworden bin und nachdem ich mich darüber geärgert habe, bei den Tagesthemen am vergangenen Montag den Kanzler auf Glatteis verpasst zu haben, schaue ich jetzt meinem Monitor und meiner Internetverbindung beim lustigen An-Aus-Spielchen zu. Denn der Elektriker ist in da house und versucht herauszufinden, wie bei unserer Nachbarin einige tausend Euro Stromnachzahlung entstehen konnten. Ein Stromzähler der versehentlich das ganze Haus bemisst ist eine Möglichkeit, ein PowerBook mit ebenso versehentlichen 3 Milliarden KW eine andere, wenn auch unwahrscheinlichere.
Vimeo macht das, was Flickr macht, aber bewegt. Nutzer können ihre Videclips veröffentlichen, welche danach kommentierbar sind.
Wetten, wer den Dienst wann kauft, werden noch angenommen.
Jaja, iTunes 4.9 ist raus und unterstützt Podcasts. Und das Motorola/Apple-Phone kommt jetzt wohl auch. Ob es einen Gnutella-Client haben wird? Wohl kaum.
Besitzer von Mobiltelefonen mit Symbian OS liegen in dem Bereich derzeit vorne. Denn mit Symella verbindet sich das Telefon mit dem Gnutella-Netzwerk und lässt Downloads zu (wirkliches Sharing funktioniert noch nicht, macht aber ob noch fehlender Mobil-Flatrates auch wenig Sinn).
(Update nach Fertigstellung dieses Artikels: Nike entschuldigt sich. Die Sätze an Jason Kottke behalten dennoch ihre Gültigkeit)
Ebenso wie unser Schwesterblog antifreeze muss ich noch einmal auf die N*ke/Dischord-Geschichte eingehen (älterer Spreeblick-Eintrag dazu hier), denn Jason Kottke hat sich eingemischt und bezeichnet die Aktion als „Homage“ und empfiehlt Dischord weiter, „sich mal locker zu machen“.
Da Johannes auf antifreeze schon das Wichtigste gesagt hat, versuche ich mich kurz zu fassen. Und da man den Artikel auf kottke.org leider nicht kommentieren kann, antworte ich auf englisch.
Es wird zu Recht heute in vielen Blogs auftauchen, denn die gesamte Tragweite der Entscheidung des obersten Gerichtshofs in den U.S.A. zum Thema Filesharing lässt sich nur erahnen. Nachdem zuvor zwei Instanzen die Filesharing-Plattformen Grokster und Morpheus von den Vorwürfen der Unterstützung von Urheberrechtsverletzungen freigesprochen hatten, lautet das neue Urteil nun anders.
Gestern am frühen Abend, RadioEins. Zwei Moderatoren eröffnen ein Quiz, in dem zwei AnruferInnen gegeneinander antreten. Der erste Hörer ist am Telefon, kurzer Plausch, der Mann verkauft Versicherungen, ein wenig Eigenwerbung darf sein.
Seine Gegnerin ist auf der anderen Leitung, nennen wir sie mal Anke. Hallo Anke. Was machst du denn beruflich? Anke ist Mediendesignerin.
Das hier habe ich vorhin beim Ausmüllen Aufräumen gefunden:
Eine kleine Papiertüte (nicht im Bild) voller alter Konzertkarten. „Hey! Johnny!“, sagte ich und schaute mich unsicher um, ob irgend jemand im Raum war der darüber bloggen würde, dass ich mit mir selbst rede, „Die kannst du deinen Kindern zeigen und ihnen von den abgefahrenen Konzerten erzählen, die du erlebt hast, als du noch keine Kinder hattest!“.
Da sich meine Kinder jedoch einen Dreck für alte Konzertkarten und erst recht für die Zeiten ohne ihre Anwesenheit interessieren, müsst ihr jetzt dran glauben.
Das in diesem Artikel verlinkte Foto wollte ich schon seit langer Zeit digital konservieren und tue das hiermit viel zu spät.
Wie gerade gesagt: Monopolstellungen sind nicht gut. Ich kann es daher nicht zulassen, dass Herr Schwenzel ganze Technorati-Seiten in Beschlag nimmt.
Mit seinem Blogdings.
Nachdem Google seit Mitte April Video-Uploads zulässt, soll heute im Lauf des Tages video.google.com funktionierend online gehen, damit man diese Videos auch durchsuchen und betrachten kann. Der im Browser eingebettete Videoplayer basiert auf dem Open Source VLC Media Player, die von Google modifizierte Version soll im Rahmen des Google Code Projects zur Verfügung gestellt werden.
Gell Anderson hat aus Lust und Laune eine Software geschrieben, die Teile von beliebigen Texten vermischt und in neuen Kontext stellt (ein paar Infos dazu gibt es hier).
Die Resultate sind schräg, komisch, spannend und manchmal natürlich auch belanglos. Zu welcher Kategorie Gells Spreeblick Mashup gehört, müsst ihr selbst entscheiden, ich persönlich las es grinsend, fühle mich geehrt und bedanke mich sehr herzlich!
Ein kurzer Auszug:
Gegen asoziales und antidemokratisches Gedankengut und Handeln helfen weitere Verbote und Gesetze verschwindend wenig, sind im Gegenteil eher Bestätigung und Ansporn für Menschen, die sich allesamt, ob man sie mag oder nicht, zumindest anfänglich ohne Airplay ein Publikum erspielt haben.
(Achja und: Gell hat ob meiner CC-Lizenz natürlich vorher gefragt und meine Zustimmung bekommen)
Allein am Wochenende? Gelangweilt vom Fernsehprogramm? Kurz vorm Abbestellen des DSL-Anschlusses?
Hier gibt es einen sehr, sehr cool animierten Kurzfilm zu sehen. Und für diejenigen, die schon immer mal wissen wollten, wie man sowas macht:
Das Making-Of.
[via k10k]