Erst wenn das letzte Gesamtopus der noch unbenannten finnischen Deathmetal-Band, die ihr auf einem bulgarischen FTP-Server gefunden habt, auf eurer überfüllten Festplatte liegt, erst wenn die GEZ für Computer höhere Gebühren als für Fernseher einkassiert, erst wenn “Filesharer” eine Berufsbezeichnung mit Eintragung bei der Agentur für Arbeit geworden ist, werdet ihr merken, dass man MP3s nicht essen kann. Und dass sie scheiße aussehen.
Archiv
Hudsonblick 04b
This has been waiting in my mailbox for almost a week now but since it took me a while to get things working here:
Appologies to Charles and to all of you: Enjoy the
Waves of Terror (and Porn!)
(continued from The Tech Horde and the Last Mile)
Guess who’s back?
Zumindest nicht ich. Wir haben verlängert.
Aber: I’ve got a PowerBook and I’m gonna use it, wenn auch vorerst noch nicht so hochfrequentiell.
Und: Gelesen wurde und wird natürlich eifrig, mehr dazu aber nach Rückkehr zur anständig gespeedeten Flatrate (Modem saugt big time!).
Überraschungsei
Kein Mobilnetz, kaum Internet und passend zum Fest The Da Vinci Code als Paperback. Sehr schön.
Frohe Ostern!
Ein Experiment
Ich bin jetzt eine Woche lang weg. Und lasse euch alleine.
Mit Sprblck, einem Experiment.
Jeder (und jede!) kann sich für das Blog registrieren und ist somit Autor (oder Autorin!).
Macht was draus.
Hin und her
Ich hab’s angefangen, jetzt muss ich auch weitermachen.
PyMusique, das Programm, das den Kauf von Songs beim Apple iTunesMusicStore ohne DRM zulässt, ging ja erst und dann, nach Apples Korrekturen am eigenen System, wieder nicht. Mit der neuen Version soll’s wieder gehen, aber ich komme gerade nicht auf den Server und hab auch keine Zeit mehr, es zu testen.
Singleparty
Diverse Singles, jung, sportlich, gepflegt und gut erhalten, suchen ebensolche passende Gegenstücke.
Antwort unter Chiffre „Sock it to me“.
Liebes Mutterland
Da hat IX sehr recht:
Ein sehr lesenwerter offener Brief. An das Mutterland von Daniel Tobias Etze.
Schweigeklage
Der Tiroler „Aktivist“ Markus Wilhelm wirft auf seiner Website der Tiroler Wasserkraft AG sogenannte Cross-Border-Leasing-Geschäfte vor und hat dafür eine Schweigeklage kassiert.
Seine .at-Domain musste Wilhelm vom Netz nehmen, jetzt läuft die Site auf deutschen Servern.
heise hat mehr Details, kann aber die wichtige Fragen auch nicht beantworten: Hat der Mann Recht? Wenn ja, reicht es dann, wenn ein Unternehmen illegale oder zumindest zwielichte Geschäfte als „Betriebsgeheimnis“ deklariert, um die Veröffentlichung dieser Tatsachen gerichtlich verbieten zu können?
W(enn) W(enn) W(enn)
Wenn man bei Resolutionen nur noch an Monitore denkt. Wenn man morgens vor dem Kleiderschrank steht und Apfel-F drücken will. Wenn man sich wundert, warum die Mülltüte nicht nachfragt, ob man sie auch wirklich entleeren will. Wenn man sich in Gesprächen wichtige Sätze des Gegenüber merkt, um sie bei der eigenen Antwort zitieren zu können. Wenn man sich den Finger klemmt und darüber nachdenkt, ob das einen Blog-Eintrag wert ist. Wenn Emotionen aus Doppelpunkten und Klammern bestehen. Wenn man auf die Frage „Sind alle Fenster zu?“ zum PowerBook geht, um nachzusehen. Wenn man die gesamte Netzwerkstruktur checkt, weil seit fünf Minuten keine Mail eingetroffen ist. Wenn man Leute nicht zu Parties einlädt, weil man keine E-Mail-Adresse von ihnen hat. Wenn man beim Lesen der Menüs auf der Speisekarte nach dem „Mehr…“-Link sucht. Wenn sich der Start des Rechners um weitere vier Minuten verzögert, weil automatisch zwei Web-Browser, ein E-Mail-Client, ein Newsreader, ein Texteditor und Photoshop geladen werden müssen. Wenn die Refresh-Rate des Newsreaders auf die kürzeste mögliche Zeit gesetzt ist. Wenn man vor lauter kleinen Hinweisen nicht mehr zum Schreiben von langen, guten Artikeln kommt. Wenn die Welt plötzlich auf 1280 mal 1024 Pixel zu passen scheint.
Dann wird es Zeit, irgendwo anders hin zu gehen. Nicht für immer, aber für mindestens eine Woche. Wenn überhaupt, gibt es zwischendurch Gedanken und vielleicht Bilder, aber keine neuesten Neuigkeiten, keine Boah!-Links.
Freut euch drauf. Ich tu’s. Sehr. :)
P.S.: Die nächste FUTURA BOLD findet in etwa zwei Wochen statt, der Rest wie immer im Newsletter.
The real Harry
Und bei Lesungen, wenn Sie mal drauf achten, trinke ich erst lange nach der Pause den ersten Schnaps. Ich versuche das immer so zu timen, dass ich pünktlich zehn Minuten nach der Lesung knülle bin.
Der Mann gehört auf eine kommende FUTURA BOLD.
Mehr von Harry Rowohlt morgen in der ZEIT, ein bisschen was vorab hier.
[Danke, IT&W und in den Kommentaren: Joerg-Olaf.]
Zukunftsmusik
„The future of music“ ist ein neues, derzeit nur auf englisch verfügbares Buch über… die Zukunft der Musik!
Die dazugehörige Website verfügt über ein Blog mit vielen Links zum Thema und erlaubt den Download von drei Probekapiteln. Beim ersten Überfliegen dieser PDFs scheinen die Autoren David Kusek (einer der Mitentwickler von MIDI) und Gerd Leonhard sehr detailliert recherchiert zu haben und bieten einen gut lesbaren Überblick über Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukunft des Musikvertriebs.
[gefunden bei BillboardPostPlay]
In diesem Zusammenhang noch einmal der Hinweis auf das zwar etwas ältere, aber immer noch gute Mix, Burn & R.I.P. von Janko Röttgers, dass es sogar komplett als kostenloses PDF gibt. Auf deutsch.
Game Aid
Wie heise berichtet, hat Bono von U2 die angeschlagene Spielesoftware-Bude EIDOS gekauft.
Gerüchten zufolge heißt das erste neue Spiel „St. Patrick“ und soll daraus bestehen, die Verletzten der anderen Spiele einzusammeln und ihnen eine pflegende Tasse Tee zu kochen. Danach kann man mit ihnen in den Irish Pub gehen, sie verhauen und dann gemeinsam zur Verbrüderung ein oder mehrere Guinness konsumieren. Dann geht’s wieder von vorne los, aber diesmal schwerer, weil Nelson Mandela mitspielt.
Mobile Videonews kostenfrei
Wer oft gelangweilt in Zügen sitzt und Datentranfers per Handy vom Arbeitgeber bezahlt bekommt (falls noch jemand einen hat), der (oder die!) kann den WAP-Browser zu roomobile.com steuern, da gibt’s (amerikanische) Videonews ohne zusätzliche Gebühren.
Geht natürlich auch mit einem stationären Browser.
[via picturephoning]
Tim in Sri Lanka
Tim ist in Sri Lanka angekomen und berichtet darüber auf seinem „Zweitblog„. Auf deutsch.
Verblogt
Tanja hört „Waiting Room“ von Fugazi.
Ich: „Wie genial. Muss mal kurz den Text wieder lesen.“ Google.
Tanja: „Brauchste nicht. Hab die CD hier, da isser drin.“
Ich: „Nee, ich les ihn lieber online.“
Tanja: „Is’ aktueller, hm?“
Ähmmmmm…
Wofür genau soll eine Kamera sein, die per Bluetooth ferngesteuert vom Boden aus Fotos und Videos aufnehmen kann und ein „spezielles Licht für dunkle Umgebungen“ hat?
Nix mehr mit PyMusique
Es hat um eines länger gedauert als vier Stunden, aber jetzt geht mit PyMusique nichts mehr.
[via MacRumors]
Redesign in progress
Ich schreibe das in erster Linie, um mich selbst unter Druck zu setzen: Ich arbeite am Switch zu Wordpress 1.5 und damit einhergehend am Redesign von Spreeblick.
In zweiter Linie tue ich es, um hinsichtlich der Funktionalität in die Runde zu fragen: Irgendwelche Wünsche? Ideen?
Ich hab bisher auf’m Zettel:
- Klare Trennung von Pingbacks und Kommentaren
- Sticky Headlines statt „Instant Karma“
- Echte Hauptnavigation
- Individuell wählbare Textgröße
- Meiste-Kommentare-Liste (vielleicht)
- Kleineres Headerbild
Na super.
Nichts gegen Kritik, überhaupt nicht. Und auch nichts gegen das Blog von Herrn Sixtus. Aber was das soll, verstehe ich nicht.
Sind wir jetzt hier beim Ich-bin-weiter-vorne-als-ihr-Schwanzvergleich? Ist da jemand sauer, weil er nicht eingeladen war? Soll die Leipziger Buchmesse mit der CeBIT fusionieren? Glaubt jemand wirklich noch, dass die Zukunft mit Eso-Geplänkel, Chill-Out-Loops und natürlich amerikanischen Huuuuu-Flüsterstimmen unterlegt sein wird? Und sich dann auch noch nach einem SONY-Label benennen wird?
Meine Güte. Ich hätte lieber eine spannende, gut recherchierte, unterhaltsame und eigene Zukunftsversion von Herrn Sixtus gelesen, als diesen IMHO ziemlich falsch platzierten Hass.
Die Volksfront von Judea? Pah!! Wir sind die judäische Volksfront!!!
Monty Python, Das Leben des Brian
(Anmerkung: Das in diesem Text und bei Mario verlinkte Flash-File ist tatsächlich sehr sehenswert und skizziert eine durchaus denkbare Version einer nahen Medienzukunft, mit der ich nichts zu tun haben will. Sie hat recht wenig mit dem Gespräch zwischen Alphonso und Patalong auf der Buchmesse zu tun, dessen Thema und Publikum ein gänzlich anderes war.)
Unsere Medien
Es gibt bereits einige Service-Anbieter, die oft kostenfreies Speichern von Dateien aller Art ermöglichen. Aber bisher soweit ich weiß keinen, der sich als Open-Source-Projekt auf dem Weg zum gemeinnützigen Verein bezeichnet und als Partner u.a. Drupal, das Internet Archive, Creative Commons und die Wikipedia nennen kann.
ourmedia.org kann genau das und bietet die kosten- und endlose Speicherung von Audio-, Video-, Bild- und Textdaten für jeden (und jede!), solange die Urheber der Veröffentlichung auf ourmedia.org zustimmen und natürlich tatsächlich die Urheber sind.
[via Gizmodo]
Schöner leben mit Spreeblick
Die Kassen bei Aldi arbeiten mit zwei verschiedenen Piepstönen, einer erklingt beim Scannen der Ware, der andere nach der bestätigenden Eingabe der Anzahl. Eine Quinte kleine Sexte.
Mit etwas Glück (oder einer verliebten Kassiererin) hört man dadurch beim Warten in der Schlange die ersten fünf Töne des Haupthemas von „Love Story„.
[gehört von Tanja, ich hab mit Musik nix zu tun]
Der SpOn, der aus der Kälte kam
Als erstes Ergebnis meines „Man muss nicht alles sofort kommentieren, manchmal macht es Sinn, vorher ein paar Stunden nachzudenken“-Vorhabens:
Warum die samstägliche Diskussion zwischen Don Alphonso und Frank Patalong als Opener gleichzeitig ein Abspann sein könnte.
Schatz, hast du die Gummis?
Wie BBC berichtet, vertreibt die Firma B2UP ein Kaugummi, welches die weibliche Brust um bis zu 80% vergößern soll. Nicht, indem man sich nach Genuss genug davon in den BH stopft, sondern indem man es regelmäßig kaut. Zusätzlich soll das Mittel die Blutzirkulation verbessern, Stress reduzieren und den Alterungsprozess verlangsamen.
Das Kaugummi enthält Bestandteile der thailändischen Pflanze Pueraria mirifica, die widerum Phytöstrogene enthält, die einen ähnlichen Effekt wie Östrogene haben sollen. Laut BBC konnten englische Forschungstests tatsächlich den positiven Einfluss der Phytöstrogene auf Haut, Haare und Brüste und sogar auf Herzkrankheiten und Brustkrebs nachweisen. Die Briten weisen jedoch darauf hin, dass Soja noch effektiver sein könnte.
Gerüchte, dass das Kaugummi ebenfalls grausame Diktatoren entmachtet, vor Computerviren schützt und Wäsche falten kann, wurden bisher nicht bestätigt.
iTunes als Promo-Tool
Beim diesjährigen SXSW-Festival wurden erstmals „iTMS-Cards“ verteilt. Die individuell bedruckten und nummerierten Karten (Rubbel-Lose?) erlauben den kostenfreien Download bestimmter Songs oder Alben.
Eine der ersten Bands, die solche Karten nutzten, waren die Gorillaz, die damit ihre neue Single „Dirty Harry“ (Clint Eastwood reloaded…) bei der SXSW-Premiere bewarben.
[Quelle: Reuters]
Myspace streamt neues QOTSA-Album
Der amerikanische Speicherplatz-, Blog-, Foren-, Anzeigen-, Social Network- und Wasweißichnochalles-Anbieter myspace.com streamt das neue Album der Queens Of The Stone Age vor dem offiziellen Release.
Ja, ich weiß, dass man das Album ü-ber-all runterladen kann, aber es gibt ja noch zwei, drei Leute, die einfach nur mal reinhören wollen, und zwar sofort, ohne das Risiko auf sich nehmen zu müssen, von inhaftierten ehemaligen Mitgliedern der IFPI ZKM vergewaltigt zu werden. (Link zum „Werbe“-Spot, ca. 8MB)
Yahoo kauft Flickr
Das ging schnell. Eines der spannendsten und ja, auch sympathischsten neuen Unternehmen nach dem Ekel-Boom, der Bild-Service flickr, ist von Yahoo gekauft worden.
[Quelle: boingboing, deren Autor Cory Doctorow als Berater für Ludicorp, die Firma hinter flickr, mit seinen Berichten auf boingboing am Erfolg von flickr nicht unwesentlich beteiligt ist]
Eat The Rich
„Lasst uns Spaß haben!“
„Aber wir haben überhaupt kein Geld!“
„Na und? Mit Geld kann ja jeder Spaß haben.“
„Pippi Langstrumpf - Pippi außer Rand und Band“, Schweden 1970
Der Don und SpOn
Via IT&W: Es gibt einen Mitschnitt von der Leipziger Buchmesse, Don Alphonso im Gespräch mit Frank Patalong.



