Ein neues, sensationelles Jahr steht vor der Tür.
Ein Jahr voller Bedeutung, ein Jahr, das Wunder verspricht, Geheimnisse
birgt: Das Jahr 2005!
Ein neues, sensationelles Jahr steht vor der Tür.
Ein Jahr voller Bedeutung, ein Jahr, das Wunder verspricht, Geheimnisse
birgt: Das Jahr 2005!
Die Idee ist grundsätzlich in Ordnung. Schließlich stand da rund 50 Kilometer vor Berlin die größte freitragende Halle der Welt völlig leer, in der bis vor einiger Zeit ein gigantischer Zeppelin namens CargoLifter entstehen sollte. Warum das Ding (die Halle, nicht das Luftschiff) also nicht in Tropical Islands umbenennen und ein riesiges Planschbecken daraus machen?
Wer der englischen Sprache mächtig ist und sich nicht auf RTL und Konsorten als News-Quelle verlassen möchte, findet sehr viele (auch Blog-) Links bei WorldChanging und unglaubliche Mengen an Hintergrundinfos bei ständiger Aktualisierung hier in der Wikipedia.
Ein spezieller Hilfs-Blog wurde hier eingerichtet.
Spendenkonten sind u.a. bei spiegel.de gelistet.
Hmmm…. Anderthalb Stunden in der Kälte anstehen, die Vorträge so voll, dass es unmöglich ist, etwas mitzubekommen, wenn man nicht eine Stunde vorher vor der Tür des Saals wartet… hoffentlich wird das morgen beim Congress etwas angenehmer.
Trotzdem: Tolle Dinge gibt’s zu sehen, interessante Gespräche zu führen und man darf wohl schon jetzt sagen, dass es ein Riesenerfolg ist!
Seit Tagen denke ich über ein tolles Spreeblick-Weihnachtsrätsel nach, aber ich bin irgendwie leer. Auf eine gute Weise.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen einfach nur ein paar schöne Tage. Danke für die vielen inspirierenden Comments und dafür, dass ihr immer mal wieder vorbei schaut! 2005 wird ein großes Jahr für Spreeblick und für die ersten fünf Kurzberichte von eurem persönlichen Weihnachstfest gibt es ein brandneues Spreeblick T-Shirt, das Anfang des neuen Jahres in Druck geht. Also lasst hören!
Bester Weihnachtssong ever: „Fairytale of New York“ - The Pogues
Weiß jemand von euch, warum der Film Young Adam, den ich gestern gesehen habe, Young Adam heißt?
Wir waren alle so um die 17/18 Jahre alt, als einige meiner Schulfreunde und auch ich begannen, uns Jobs neben der Schule zu suchen. Den süßen Versuchungen der Unterhaltungs- und Textilindustrie ausgesetzt reichte unser Taschengeld nicht mehr.
Es musste mehr her.
Einer von uns stand eines Tages mit einem Anzug und Krawatte in der Hofpause und brüstete sich mit seinem neuen Superjob und den Summen, die er verdiente. Er vermittelte Versicherungen. An Renter und andere alte Leute, alles ganz legal. Er ging in Altersheime und quatschte die Leute so lange zu, bis sie jeden Vertrag unterschrieben, denn (den mit einem fiesen Lachen unterstrichenen Satz werde ich nie vergessen): „Die sind doch viel zu blöd, um den ganzen Kram zu lesen, das können die ohnehin nicht mehr erkennen! Hahaha!“
Die meisten von uns lachten mit, teils, weil sie die Geschichte wirklich „cool“ fanden, teils aus Gruppenzwang.
Ich war ja schon immer so’n ernsterer Typ. Ein, zwei meiner Freunde auch. Wir gingen in eine andere Ecke, und das erste und einzige Wort, das zu dem Thema fiel, war:
„Arschloch.“
Hersteller von kompliziertem Spielzeug können das Ansteigen von telefonischen Supportanfragen der Konsumenten während der Weihnachtszeit durch klare und mittels Bebilderung international verständliche Bedienungsanleitungen deutlich mindern.
Beim emsigen und wunderbar neutralen PR Blogger findet ihr zu dem Thema, das Leser (und Leserinnen!) vermutlich inzwischen fast langweilt, ein Interview mit yours truly (c’est moi!) inklusive Kurzbio mit tollem Weihnachtsfoto und ein weiteres Interview mit Tilo Bonow, Pressesprecher von Jamba.
Letzterem könnte man noch eine Menge erwidern (“Wir wollen Betroffene zu Beteiligten machen“… ahem…), man kann es aber auch lassen. Ich lasse es, denn ich habe keine Lust, dass Spreeblick zum Jamba-Blog verkommt. Es gibt ja noch viele andere Dinge zu sagen.
Immerhin jedoch ist der Spreeblick Artikel durch eure massive Hilfe bei der deutschen Google Suche nach „Jamba“ inzwischen an vierter Stelle, das ist gut, denn Aufmerksamkeit gegenüber dem Thema kann ja nicht schaden.
Weitere Links: Während W&V die gesamte Posse als erstes „klassisches“ Medium erwähnt, unterzieht sich Mobile6 mit insgesamt acht SMSen dem todesmutigen und bravourös bestandenem Selbsttest.
Nun hat es mich auch niedergestreckt und ich versuche, noch vor Weihnachten eine nervige Erkältung auszuschwitzen.
Aber wozu hat man ein PowerBook? Um aus dem gemütlichen Bett heraus noch einmal auf den Chaos Communication Congress 2004 „zwischen den Tagen“ hinzuweisen, der nicht nur über ein klasse Weblog verfügt, sondern speziell (aber nicht nur) durch das gelungene Hacken des „Call a Bike“ Systems der Deutschen Bahn auch wieder für viel Presserummel sorgen wird.
Be there!
Wer in Berlin weilt und das hier noch rechtzeitig liest, dem seien für heute Abend und den morgigen vierten Advent noch schnell zwei wirklich prima Weihnachtsmärkte empfohlen, die weder unter der Diktatur von heimwerkelnden Hippies leiden noch in erster Linie Treffpunkte für Glühweinabhängige sind.
Im Café Moskau in der Karl-Marx Allee 34 konnte man bereits heute (bis 23h) gemeinsam mit anderen entspannten, gut gelaunten Menschen beim „Holy. Shit. Shopping.“ Geschenke für sich oder andere kaufen. Comics, Kurzfilm DVDs, feinste Schokolade, chinesische Masken, Irie Daily und andere Klamotten, iPod und Notebook Taschen aus Filz, Musik, das alles zu absolut tolerierbaren Preisen. Dazu Tombola und Musik. Sehr angenehm, morgen (Sonntag) nochmal von 12h bis 20h.
Am Osthafen laden bereits seit Freitag und noch bis Sonntag Nacht (heute noch bis spät, morgen ab 14h) Martin Petersdorf und Trevor Wilson in die Bierhalla (Adresse und Programm siehe Link) ein, um Weihnachten mit viel Musik und Bekannten wie Jürgen Kuttner, Jim Avignon und Anderen vorzufeiern. Ich war noch nicht da, kann also nichts Direktes sagen, aber Martin und Trevor machen in Sachen Feiern so gut wie nie etwas falsch.
Glaubt man engadget (und das kann man meistens tun), so sieht es tatsächlich so aus, als würde Apples iPhone in Kooperation mit Motorola Realität werden, vielleicht früher, als wir denken.
Tschüss SonyEricsson, bye bye Nokia, ich werde Motorola Kunde werden müssen. In der Hoffnung (Hey! Wir reden über Apple!) - in der Gewissheit, dass ich mir nicht so etwas unglaublich Hässliches zulegen muss.
Sehr, sehr gute Fragen, die mir allesamt in den letzten Tagen auch so oder ähnlich durch den Kopf gehen, stellt MEX u.a. zum Thema Blogs und ihre möglichen Auswirkungen.
Die Befürchtung liegt nahe, dass auch Blogs - wie so viele Bereiche der Netzkultur - früher oder später „aufgefressen“ werden und sowohl ihre Glaubwürdigkeit als auch ihre ursprüngliche Funktion verlieren. Die Hoffnung liegt jedoch noch näher - wie in ebenso vielen Bereichen der Netzkultur - dass dies neue Kreativität, Software und Stimmen hervorbringen wird.
Da hat mal jemand (sogar Lycos!) eine gute Idee, nämlich die gemeinsame Traffic-Attacke möglichst vieler Internet-Nutzer auf Spammer mit Hilfe eines SETI@home-ähnlichen Screensavers namens „Make LOVE not SPAM“ und dann das hier.
Schade.
[via Site-9]
Oh, Max Goldt, wie wunderbar. Diesen Text aus dem Jahr 2000 kannte ich noch nicht.
Untertitel: Schulen nicht unbedingt ans Netz.
Ich habe das Bedürfnis nach einem Eintrag, der etwas Positives beschreibt. Radikaler Weise habe ich mir dafür die Post ausgesucht! Abgefahren, oder?
Guten Morgen!
Es wird bald Zeit, mal wieder andere Themen auf Spreeblick zu behandeln. Aber noch nicht jetzt. Zunächst einige Pingbacks zurück und ein paar Antworten auf Fragen.
Ihr habt den Spreeblick Kommentar-Rekord aufgestellt. Aber Quantität hat ja wenig mit Qualität zu tun, daher habe ich die Kommentare für den Jamba-Artikel vorerst geschlossen. Und kann mir dabei selbst nicht verkneifen, noch einige Anmerkungen zu machen.
Das, liebe Kinder, sind der Marc, der Oliver und der Alexander.
Die lachen immer ganz viel, weil sie sich so freuen. Das müssen sie auch, denn sie haben ganz, ganz viel Geld.
Wo sie das viele Geld her haben? Na von euch, liebe Kinder!
Wie das geht? Das erklärt euch die Sendung mit dem Spreeblick heute.
Steven Spielberg bringt (mit -ahem- Tom „The master of facial expression“ Cruise…) ein „lockeres“ Remake von War Of The Worlds (Trailer hier) und kehrt damit zu seinen „E.T.“ und „Close encounters“ Wurzeln zurück.
Das heißt, er kann wieder ganz viele Leute zeigen, die im Schlafanzug auf der nächtlichen Straße stehen und ungläubig irgendwohin starren.
Viel, viel spannender sehen diese Neuheiten fürs Kino aus: „Lemony Snickets“ und der neue Tim Burton - „Charlie and the Chocolate Factory“.
The apologists who boast that Neil Young has „never sold out“ forget the main reason things don’t sell out: people don’t want to buy them.
Leider sind nicht alle Artikel mit solchen kleinen Perlen bestückt und enttäuschen daher eher, aber die Idee, die legendären Größen des Rock und Pop mal amtlich von „pofessionellen“ Schreibern auseinander nehmen zu lassen, ist generell gut. Und vom britischen Guardian.
[via popkulturjunkie]
Ich benutze seit vielen, vielen Jahren eine Kreditkarte, these days natürlich hauptsächlich für Online-Transaktionen. Ich könnte die Karte daher im Grunde auch zerstückeln, denn sowohl die Nummer als auch das Verfallsdatum und diese neue dreistellige Sicherheitsnummer kann ich auswendig.
Was ich nicht so gut kann, ist meine Unterschrift, aber das hat noch nie jemanden gestört. Mit diversen falschen Unterschriften habe ich das eine Zeit lang auch mal ausprobiert, doch so dreist und unterhaltsam wie John Hargrave habe ich mich das nie getraut.
[via argh!]
…ist man nach dem Betrachten dieses wirklich fantastisch guten Flash-Musik-Clips:
„Everyone else has had more sex than me“
Regie und Animation: Bernard Derriman.
Die Band: TISM.
Alles gefunden bei ntropie.
Dann musste früher aufstehen, Johnny.
Gestern vor 24 Jahren wurde John Lennon in New York erschossen.