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Penisneid
Telepolis fragt in einem amüsanten Artikel über die tatsächlich sehr nervigen Diskussionseinträge auf allen Heise Seiten, ob Mac Nutzer kleinere Schwänze haben.
Kurz (hihi), ganz kurz, vielleicht zu kurz (bruhaha) hatte ich die Vision einer Website voller nackter männlicher Apple User mit ihren (hohoho, jetzt kommt der schärfste!) Spielzeugen.
War mir sofort peinlich, hab’ mich ganz fest selbst geohrfeigt, bin dolle rot geworden, hab’ die Domain macus-dickus.com wieder abbestellt und die Produktion der „Achtung, Damen! Meiner hat 1,2 Gigabyte!“-Aufkleber gestoppt.
Nochmal Glück gehabt.
Kluger Mann
„Hey!“, dachte sich wohl Carmine Caridi, seit 42 Jahren Mitglied der Oscar-Jury der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. „Hey!“, dachte er sich wohl, „irgendwie, you know, ist das alles etwas boring hier, like, uhm, you know. Dude.“
Und vertickte mal eben 200 so genannter DVD Screener, also Vorabkopien von neuen Filmen, die der Jury zur Beurteilung vorgelegt wurden, an einen Kumpel, der sie in’s Netz stellte.
Ich habe mich immer gefragt, wer die Filme, bei denen alle 10 Minuten ein Warnhinweis wie „You got this DVD because we want an Oscar from you, not because we want you to make it available to the world. The movie is not even in the theatres yet, so you’d be really stupid to digitize it and put it on the internet and if you do, we’ll sue your ass off!“ auftaucht, eigentlich in Umlauf bringt. Bisher dachte ich, kleines naives Dummerchen, das ich bin, dass das die Filmstudios selbst machen, um frühes Publikums-Feedback zu erhalten und somit noch die Möglichkeit eines Edits zu haben.
Jetzt aber weiß ich: Es war Carmine. 600.000 Dollar kostete ihn das jetzt. Und mit Gästeliste ist vermutlich auch Feierabend.
[via Heise]
Blogtorrent!
Da der Spreeblick Traffic durch die geposteten Videos in bedenkliche (da extra zu bezahlende) Höhen steigt, werde ich mir Blogtorrent in den nächsten Tagen mal in Ruhe ansehen.
[via boingboing]
Verbrauchertipps Teil 2
Macht bestimmt Spaß in jeder „Sports Bar“ (nicht, dass ich so etwas betreten würde) und noch viel mehr Freude beim MedienMarkt und bei Jupiter und so:
1977
Der zweite Teil der sehr zusammenhanglos geschriebenen und veröffentlichten Plan B Historie ist fertig. Und ist wohl eher ein erster Teil. Und hat zunächst gar nichts mit Plan B zu tun.
Verbrauchertipps Teil 1
Es weihnachtet ja bald und so ist die Zeit angebrochen, in der die werbende Industrie so tut, als wären unsere Geldbörsen prall gefüllt. Da ich zumindest niemanden kenne, der so etwas wie „Weihnachtsgeld“ erhält, gehe ich mal frech davon aus, dass wir alle knapp sind. Echte, nicht manipulierte Konsum- und Geschenk-Empfehlungen sind jetzt das, was wir brauchen.
Deshalb hier also Teil 1 meiner sponsorlosen Verbrauchertipps für ewiges Glück und frustfreien Einkauf.
Leere Säle
Das Video zu „Empty Souls“, der neuen Manic Street Preachers Single, wurde im Grand Hyatt in Berlin gedreht. Wow. Band steht in großem Raum, guckt gelangweilt und tut so, als ob sie ein Lied spielt. Dazwischen Bilder vom Potsdamer Platz, na klar. Und ein Berliner Taxi.
Mehr passiert da nicht und damit ist das Video wie der Song. Ich mag die Manics sehr aber ich verstehe nicht, was sie mir mit dem neuen Album und dieser gesammelten visuellen Belanglosigkeit sagen wollen.
Hier ist das Video, natürlich im langweiligsten aller Videoformate, WMV.
XHTML 1.0 Transitional?
Ab und an sucht der Webdesigner nach Inspiration und findet sie.
[via Irgendwas ist ja immer]
Süß.
Ich hatte ja sorryeverybody.com schon erwähnt, jetzt gibt es apologiesaccepted.com als Antwort.
Und zum ersten Mal seit ich ihn lese schreibt der grandiose Mark Morford einen positiven Artikel. Insofern wurde etwas unglaubliches erreicht.
Großes Kind
Was müssen das für Bäume sein, wo die großen
Elefanten spazieren geh’n ohne sich zu stoßen?
Und warum entdecke ich den großen Olli Schulz (Link zum Label) erst jetzt?
[Dank, Frank!]
Caveman
Gestern Abend im Berliner Huxley’s: Ein gut gelaunter, energiegeladener, glücklicher und wie ein Derwisch tanzender Nick Cave mit den famosen Bad Seeds und einem wunderschönen neuen Doppelalbum, brachial laut wie es sich gehört. Ein Backing-Chor, der für wohlige Schauer sorgte, eine Dramaturgie wie sie perfekter nicht hätte sein können.
Mein insgesamt viertes Nick Cave Konzert in 25 Jahren (Birthday Party mitgerechnet) und das mit Abstand beeindruckendste. Auf Englisch würde man sagen: This is as close as you can get to the real white soul. Und damit Recht haben. Ich weiß nicht, ob God wirklich in the house war, wenn ja wird er eine höllisch gute Zeit gehabt haben.
rerum cognoscere causas
Der Berliner Tagesspiegel von heute bestätigt die bisherige Ahnung, dass es ganz leicht ist, auf den Titel auch einer „seriösen“ Zeitung zu gelangen: Man muss nur genug bezahlen. Ich bin mir ganz sicher, dass die Redaktion vor dieser Entscheidung ganz doll „kontrovers“ diskutiert hat (um sich dann für die Verhuhrung zu entscheiden) und ich bin mir ebenso sicher, dass diese Redaktion von nun an auf meine paar Euro verzichten kann. Das gleicht H&M sicher aus.
Guerilla Projektor
Wäre ziemlich cool, einen Projektor zu haben, der Nachrichten per SMS empfängt und diese dann auf eine Fläche der Wahl projeziert. Wofür genau, weiß ich jetzt auch noch nicht, aber es wäre cool.
Dachten sich auch die Jungs und Mädels von Studio Troika und haben sich sowas selbst gebaut (unter „Devices“).
[via Gizmodo]
Hörer lachten auch über…
Die Deutschen sind unverbesserlich. Egal, nach welchem „klassischen“ Künstler man im iTunes MusicStore sucht (Bob Dylan, Rolling Stones, R.E.M., Neil Young, Tom Waits, Leonard Cohen, The Who…), immer wieder taucht in der Liste der Künstler, die „Hörer auch gekauft haben“ ein Name auf:
Otto Waalkes.
MasaMania
Es ist an der Zeit, über eine der interessantesten, spannendsten, merkwürdigsten und vielleicht lehrreichsten Websites in meiner Bookmarkliste zu schreiben.
Augenzucker
Es ist immer leicht, Links zu witzigen Websites zu posten, zum Beispiel zu dem Mann mit den hässlichsten Pullovern der Welt (die hat der wirklich alle gekauft und mal getragen. Soviel zu dem Vorurteil, dass Schwule mehr Stil als Heteros hätten).
Viel schöner ist es jedoch, Sites zu verlinken, deren Ziel nicht allein die Belustigung der Betrachter ist. Hier zum Beispiel gibt es ein paar nette Familienfotos aus den USA der 60er und 70er Jahre. Allein die Farben der Fotos dürften jedoch auch hierzulande Menschen um die 40 an die Bilder der eigenen Familie erinnern und ein wenig Wehmut aufkommen lassen bei der Erkenntnis, dass unsere Kindheit viel länger her sind, als wir realisieren.
Wir leben in der Zukunft. Und sobald wir das erkannt haben, ist sie Vergangenheit.
Günstig aktiv werden
Habe ja nichts zu tun (haha…) und recherchiere daher gerade die Möglichkeiten, politisch aktiv zu werden. Zunächst die legalen.
Au Mann, Apple!
Es ist nicht so, dass ich Apple kritiklos unterstütze. Diese Entdeckung von Gizmodo ist unglaublich peinlich.
Spreeblick Kommentare abonnieren
Hatte endlich Zeit, das „Subscribe to comments“ Plug-In für WordPress zu installieren und es funktioniert.
Man kann also jetzt beim Hinterlassen eines Kommentars ankreuzen, ob man eine E-Mail Benachrichtigung bekommen möchte, wenn weitere Kommentare zu dem betreffenden Artikel geschrieben wurden. Sehr praktisch, um Diskussionen weiter verfolgen zu können.
Bei der Benachrichtigung gibt es noch Codierungsprobleme mit den Umlauten, kümmere ich mich später drum.
Blogsport for all
Ich verfolge halbherzig die aktuellen Diskussionen zwischen ein paar Menschen, die Blogs schreiben (manche davon sehr gut, wie ich finde) und von denen einige in diesem wirklich netten Buch auftauchen. Zu diesem Buch gab es auch Lesungen, die natürlich online kommentiert werden.
Ich verlinke von diesen Diskussionen keine (wer finden will, der findet schon), weil sie insgesamt doch eher dörflichen Charakter haben und Kommunikationsbereitschaft vorgaukeln, wo es doch um Eitelkeiten geht. Nicht weiter schlimm, aber auch nicht so wichtig.
I HATE THIS COMPANY!
Mal abgesehen davon, dass ich keinen Cent mehr in Richtung einer Firma geben möchte, deren Chef sich so und so benimmt und sich damit zum Volldeppen ohne einen Funken Würde und Selbstrespekt macht, muss ich es zwischendurch immer wieder betonen:
Ich hasse Microsoft Produkte.


