This must be the coolest protest sign I have ever seen. Political nerds rule.
Archiv
Cyberbrillen
Heute morgen bei Lidl gesichtet:
Und weil ich sowieso heute schlechte Laune habe (vielleicht ja endlich meine Midlife-Crisis) gleich noch der Zusatz, dass das zwar lustig zu sein scheint, es aber nicht ist.
Read on, my dear…
Rock on, Freakshow
Freakshow ist eines der besten deutschsprachigen Weblogs, die ich kenne (sind ja nicht so viele, ich arbeite nebenbei ja noch). Die jetzt im vierten Kapitel abgeschlossene Dokumentation über die Zweitplatzierung der Band des Autors bei einem Nachwuchswettbewerb im Sauerland kann fantastischer nicht sein.
Das Intro:
„Ein Selbstversuch: Die Erlebnisse einer fast gescheiterten Deutschpopband, die ein halbes Jahr weder gespielt, noch geprobt, zwischenzeitlich den Drummer verloren, und gestern Abend erfahren hat, daß sie übermorgen Abend als Gewinner eines Talentwettbewerbes auf einem Stadtfest im tiefsten Sauerland spielt.“
Deutschland - Rock’n Roll Land pur (pun intended).
Bitte beim ersten Teil starten und dann den Weg nach oben nehmen. Genau wie die Band.
Deutlich
Das hier ist die Antwort der schwedischen Organisation piratebay.org, die einen BitTorrent Tracker betreiben, auf ein Schreiben der DreamWorks Anwälte mit der Aufforderung, die piratebay.org Site zu schließen.
DreamWorks begründet die Aufforderung mit Hinweis auf den amerikanischen Digital Millennium Copyright Act (DMCA), was die Schweden zu einem kurzen geografischen Exkurs (“Schweden ist kein Bundesstaat der USA. Schweden ist ein Land in Nordeuropa“), einigen deutlichen Bezeichnungen der DreamWorks Anwälte (“It is the opinion of us and our lawyers that you are fucking morons“) sowie einem abschließenden, herzlichen „Go fuck yourself“ veranlasst.
[via boingboing]
Beamter in Zivil
Heute, früher Abend, Skalitzerstraße Kreuzberg:
Die Familie hat mich mit dem Auto aus dem Büro abgeholt, wir wundern uns alle (naja, der Kleinste vielleicht nicht) über den Wagen, der mitten auf der nicht gerade kleinen Straße steht. Fahren langsam an ihm vorbei und sehen einen Mann auf dem Beifahrersitz, der mit seiner rechten Faust immer wieder in das Gesicht der Frau am Steuer schlägt.
Was hättet Ihr an unserer Stelle getan?
Read on, my dear…
Chaos Communication Congress
Die Website für den diesjährigen Kongress ist online und ebenso der Call For Papers auf englisch und deutsch.
mem Köln
mem? Sagt Euch noch nichts? Macht noch nix.
Die mem (music entertainment media) fand im Rahmen der c/o pop vor zwei Wochen statt und gilt als Kölner Nachfolger der ja nun in Berlin stationierten PopKomm.
Read on, my dear…
Basteln mit Johnny
Heute:
Wir bauen uns ein mit Hamsterkraft betriebenes Nachtlicht. Mit Tempokontrolle.
[via boingboing]
Der nächste, bitte.
Jahrelang nervt uns die Musikindustrie mit ihrem Gejammer und ihrer Lethargie bzgl. der von ihrer Seite bis vor kurzem nicht und jetzt immer noch schlecht genutzen Möglichkeiten der neuen Medien. Immerhin plant die IFPI jetzt tatsächlich, legale Downloadzahlen in die offiziellen Verkaufscharts zu übernehmen, während das amerikanische Pendant zu IFPI, die RIAA, fleißig weitere Tauschbörsennutzer in den Knast bringen möchte.
[Ein Hinweis in technischer Sache an die IFPI: Bitten Sie doch Ihren Provider mal um eine überprüfung der Apache Konfiguration (oder arbeiten Sie etwa nicht mit freier Software?), damit mich die Eingabe des URL "http://ifpi.de" nicht immer zu "http://dslkunden-03-temp.priv.fra.de.colt-isc.net/" führt. Falls Sie keinen fähigen Administrator für diese Aufgabe haben, stehen Ihnen einige der Millionen von Tauschbörsennutzern sicher gerne zur Verfügung.]
Wer aber glaubt, dass mit der langsam einsetzenden Erkenntnisgewinnung seitens der Musikindustrie Hoffnung auf Ruhe besteht, der sei gewarnt: Die Filmindustrie kommt! Und gibt in den USA (wo sonst…) mit einem der peinlichsten Flash-Interfaces seit langem schonmal den Startschuss für die nächste Runde in der beliebten Soap „Wie wir unsere Kunden vergraulen“.
Bye not buy.
Vor einigen Wochen prognostizierte ich im Gespräch mit Stefan Possert (Mitbegründer von Universals popfile und jetzt, nachdem er sich bei CampMusic noch so für seinen Arbeitgeber engagiert hatte - hier mein älterer Eintrag dazu - wohl nicht mehr bei Universal) den Niedergang von phonoline innerhalb der nächsten 24 Monate.
Libertines
Die Website der Libertines ist konstant down, und das obwohl das neue, angeblich fantastische und wieder von Mick Jones produzierte Album vor der Tür steht.
Ich stell mir gerade eine CD vor meiner Tür vor und finde das Bild extrem schlecht gewählt. Nun ja.
Die Fansite funktioniert jedoch, und nach etwas herumgooglen findet man auch die neue Band des Libertines Gitarristen Pete Doherty, „Babyshambles“. Doherty darf laut NME wegen seiner Drogengeschichten zur Zeit nicht bei den Libertines spielen und tourt stattdessen nicht nur mit dieser neuen Kapelle, sondern postet auch einige Libertines Liveaufnahmen auf ihrer Site.
Was das soll weiß ich auch nicht, aber ich find’s prima.
Velvet Revolver
Es gibt zwei Arten von Rockmusik, die ich mag.
Die erste, meine große Liebe, kommt meist (aber nicht ausschließlich) aus Großbrittannien, ist auf der Suche nach der oder irgendeiner Wahrheit, ist sich nie zu schade, auch mal große Töne und Worte zu spucken oder zu säuseln, nimmt sich und mich (manchmal zu) ernst, plant die Weltverbesserung und schafft es, mich wirklich zu bewegen.
The Clash allen voran und mit Ihnen The Specials, Billy Bragg, Johnny Cash, Elvis Costello, Bob Marley, The Libertines, Hüsker Dü, New Order, The Jam und so viele andere machen diese Art von Rockmusik und dafür bin ich Ihnen für immer dankbar.
Die zweite Art von Rockmusik, die ich mag, wird R.O.C.K. geschrieben und manchmal auch Z.I.R.K.U.S., kommt meist (aber nicht immer) aus den USA, plant so ziemlich gar nichts Bestimmtes außer die Erfüllung sämtlicher ROCK-Klischees und setzt dies mit großen Gesten, Tätowierungen und Jack Daniel’s-Flaschen um. In denen oft Apfelsaft ist.
Read on, my dear…
Sehr lustig
Es ist nicht so, dass nur ‹bersetzungen von Handbüchern oder Hinweisschildern lustig sind, nein! Auch die Abbildungen allein können für eine hübsche Arbeitspause sorgen, wie die Sammlung von Darren Barefoot zeigt.
[Via gizmodo]
1 Minute Urlaub
Es gibt kein Limit für Kreativität und kein DRM der Welt wird sie stoppen können.
Hier kann man einminütige Audioaufnahmen aus aller Welt hören und herunterladen. Augen zu, Kopfhörer auf und dann dem japanischen Wind, dem Englischen Garten in München, der Londoner U-Bahn oder dem Raum einer mexikanischen Kathedrale lauschen.
Den Berliner Regen gibt’s auch, aber den kennen wir ja in- und auswendig.
[‹ber boingboing]
Kölner Fundstücke
Mein ausführlicher Bericht zur MEM, die vergangene Woche in Köln stattfand, wird hoffentlich noch heute fertig, bis dahin aber schon mal einige fotografische Fundstücke aus der Domstadt.
Read on, my dear…
4G iPod
As weird as it may seem to you (given that I am a huge Apple fan and love to surround myself with the company’s products), I didn’t own an iPod up to now. I simply had no use for the machine, as sexy and tempting as I always found it to be.
Read on, my dear…
P-2-P Umsätze
Jonathan A. Zdziarski ist (wie viele andere mit ihm) der Meinung, dass Filesharing und Peer-to-Peer Netzwerke der Musik-, Film- und Game-Industrie nicht schaden, sondern im Gegenteil ihre Umsätze ankurbeln.
Um diese Meinung auch mit Zahlen stützen zu können, hat er eine Online Umfrage gestartet und bittet uns alle, anonym einzutragen, welche Produkte man gekauft hat nachdem man sie vorher bereits aus dem Netz gezogen hatte.
Ich hab bald Geburtstag
Und da dachte ich, ihr könntet ja zusammenlegen, damit ich mir das hier kaufen kann.
Ihr habt noch etwa 10 Tage Zeit, um die 25.000 Dollar (Frachtkosten übernehme ich) zu sammeln, bitte enttäuscht mich nicht. Jeder Spender darf dann auch mal anfassen.
Online Banking
Ich bin leider Kunde der Deutschen Bank, die im Gegensatz zur im Onlinebereich geradezu vorbildlichen Postbank (ja, wirklich!) immer noch gedruckte TAN-Listen verwendet.
Der Gipfel der Unbenutzbarkeit ist mir jedoch erst jetzt aufgefallen, als ich eine Mitteilung an die Bank schreiben wollte. Denn nicht nur, dass das Eingabefeld für die Mitteilung auf 360 Zeichen begrenzt ist (natürlich gibt es keine E-Mail Adresse…), was sowohl Höflichkeit in der Mitteilung als auch detailliertere Anfragen verhindert (demnächst: „Möchten Sie uns etwas mitteilen? Schicken Sie uns eine SMS an die 0190…!“), nein, ich muss auch noch eine TAN eingeben, um die Nachricht senden zu können. Wohlgemerkt innerhalb eines Bereiches, in den ich sowieso nur mit Authentifizierung gelange.
Meine Güte, ist das denn alles so schwer? Warum macht man in Deutschland Kommunikation mit Dienstleistern noch immer so schwer? Warum weigern sich Unternehmen noch immer, das Feedback ihrer zahlenden Kunden einfach zu ermöglichen und daraus evtl. sogar zu lernen?
Ich bin gespannt, ob auf meine Frage irgendwann eine Antwort kommt und auf wieviel Zeichen diese beschränkt sein wird.
Zwei Hinweise
Wer am Donnerstag zufällig oder nicht so zufällig bei der MEM in Köln ist, kann mir gerne vor 11.30h oder nach 12.30h im Panoramahaus „Hallo“ sagen, denn dort werde ich zum Thema „Links and Rights“ (Get it? Links? and Rights?) diskutieren. Mir ist noch nicht ganz klar, warum ich für ein offensichtlich juristisch ausgerichtetes Panel gebucht wurde, aber ich werd’ das Thema schon rumreißen.
Desweiteren möchte ich mit Stolz bekannt geben, dass ich ab demnächst im Wechsel mit Max v. Malotki nach etwa sechs Jahren wieder das Chaosradio bei FRITZ moderieren werde. Und da freue ich mich sehr drauf.
Recht Schreib Reform
Was soll eigentlich diese ganze Gejammer und Hin und Her zum Thema neue Rechtschreibung? Gibt es nichts zu tun beim Spiegel und beim Springer Verlag? Gerade der Springer Verlag mit seinen Drecksblättern wie „BILD“ schreibt doch ohnehin, wie er will, die sollen mir mal nicht mit korrekter Rechtschreibung kommen.
Ich behaupte nicht, dass ich die neuen Regeln schon beherrsche oder alle umsetze, aber ich halte die Reform in weiten Teilen für sinnvoll, selbst wenn ich davon überzeugt bin, dass in Wahrheit die Mobilfunk Mafia dahinter steckt, um T9 besser funktionieren zu lassen.
Und bitte, bitte, bitte! Keine Volksabstimmung über das Thema! Ich weiß nämlich schon, wie die enden würde:
Langweiliger Technikbeitrag
Wenn Max also in den Kommentaren zum vorhergehenden Posting fragt: „Was war denn jetzt eigentlich genau? Hat’s geholfen, dass Tim sein heilendes Ohr an die Unterseite gepresst hat?“, dann meint er nicht etwa die Unterseite des Autors dieser Zeilen, sondern die meines 12″ PowerBooks, das letzte Woche seinen Geist aufgegeben hat.
Für die, die es wirklich brennend interessiert, folgen ein paar Zeilen dazu. Für alle anderen der Hinweis, das zumindest ein ganz lustiges Foto von Tim darin auftaucht.
Read on, my dear…
Spreestille
Tja. Da ist man mal ‘ne Woche nicht in Berlin und schon spinnt das PowerBook. Vermutlich fühlte es sich vernachlässigt oder litt mit Steve Jobs mit.
Läuft jetzt wieder (längere Geschichte, mal sehen, ob ich Lust habe, damit zu langweilen…).
Demnächst können Sie dann hier endlich den nie angekündigten, nicht so umfangreichen, aber dafür bebilderten „Englisch Frühstücken in Kreuzberg“- Test genießen.