Das hier ist nicht etwa ein beleuchteter Handtuchhalter, sondern eine Honda Goldwing. Genauer gesagt, denn so steht es auf dem Gefährt (kann man auf dem Foto nicht erkennen) geschrieben: „Frank’s und Dagmar’s Wing“ (sic!). Mein Vater hat immer gesagt: Der Esel nennt sich selbst zuerst. Und das Thema mit den Apostrophen brauchen wir wohl nicht wieder eröffnen…
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Ziemlich schlimm und dann toll
Das Störendste am Älterwerden ist der Verlust des Glaubens an die eigene Unsterblichkeit. Ab einer gewissen Altersklasse wird der Kanal nicht mehr gewechselt, wenn Arte über todbringende Krankheiten berichtet, die Leiter wird mehrfach vor dem Besteigen auf Standfestigkeit überprüft und bei der Wahl eines neuen Wagens stehen nicht mehr der Preis und die Farbe im Vordergrund, sondern die Anzahl der Airbags. Und die Farbe.
Noch vor 6 Jahren habe ich Leute ausgelacht, die sich auf dem Rücksitz anschnallen. Ich tue das ehrlich gesagt heute noch, aber vermutlich mehr aus Jugendwahn denn aus Überzeugung.
In natürlich viel belangloserem Rahmen wurde mir kürzlich meine eigene Sterblichkeit (und damit Gleicheit mit allen Anderen) mehr als klar gemacht: Mein nagelneues 12″ PowerBook hatte eine Macke (der Rechner frierte (fror?) mehrfach am Tag ein) und musste zur Reparatur. Natürlich bemerkte ich das erst, als ich die 3 Tage Neuinstallation aller meiner Daten auf die neue Kiste bereits hinter mir hatte.
Read on, my dear…
Brillenträger
Und als hätte ich nix zu tun, bricht mir gerade beim Putzen derselben meine Brille kaputt. Knack.
Ich musste allerdings sehr lachen, als ich in der bizarren Situation war, mit Sekundenkleber punktgenau die Brille zu reparieren, die ich genau für diese Tätigkeit brauchen würde…
Ähnlich Lustiges kann man laut Hanni erleben, wenn man mit einem Brillenträger eine neue Brille aussuchen geht. Denn der sieht ja ohne seine Brille auch nichts. Schon gar nicht, ob ihm das leere Gestell auf seiner Nase steht.